Dummheit

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Hetze und Hetze

Schon mehrmals wurde sowohl hier als auch auf dem Vorgängerblog über die Hetze rechtsdrehender Tierschutzativisten Zoophiliehasser Zoophiliegegner in Facebook berichtet.

Schon seit Jahren wissen wir, dass das Melden derartig menschenerachtender Kommentare bei Facebook sinnlos ist. Auch Strafanzeigen liefen regelmäßig ins Leere, da Polizei und Staatsanwaltschaften kaum Interesse zeigten. Verfahren wurden mangels öffentlichem Interesse eingestellt, oder – wenn es mal zu einem Prozess kam – verkam die Verhandlung wegen der offensichtlichen Inkompetenz des Staatsanwalts zu einer Farce.

Erst seit den Diskussionen um die Flüchtlingskrise und den dadurch in sozialen Medien überhand nehmenden faschistischen Umtrieben gelangte die Problematik, wie Facebook damit umgeht, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Neuerdings echauffieren sich Politik, Leitmedien und sogar der Boulevard darüber.

Nicht selten las man bei Zoophiliegegnern faschistische Phrasen wie man sie derzeit auch häufig von „besorgten Bürgern“ und Pegidioten lesen kann:

Michaela_Holland_KZ_wiedereroeffnentanja_leinenberger_gewehrkugel

Als sich der jüdischstämmige Kabartist Oliver Polak den Scherz erlaubte, auf seiner Facebookseite zu schreiben, er wolle ein Tierbordell eröffnen, brachen bei einigen Zoophiliehassern alle Dämme:

Kommi_PolakÖ_JudenschlampenKommi_Polak_DuscheKommi_Polak_NazivergleichÜberhaupt kann man den Eindruck gewinnen, dass die gesamte Szene der Zoophiliegegner von rechtem Pack versifft ist. Da gehört es wohl zum guten Ton, auch islamfeindlich zu sein. Dies stellte auch die Gruppe „Brav im schwarzen Block“ mehrfach [1] [2] fest.

reiner_gerlang_islamhasserAgZ_rechtsradikaler_Blogger_1ct_likes_pegidact_hetzt_gegen_juden

Ob sich bei Facebook durch die aktuelle Diskussion etwas ändert, muss man abwarten. Bisher zeigen sich deren Verantwortliche nur widerwillig und man hat das Gefühl, dass die sich denken, was interessiert es eine amerikanische Eiche, wenn sich ein deutsches Wildschwein daran kratzt.

Vielleicht sind wir einfach gezwungen, uns an eine Diskussionskultur gewöhnen, die aus den USA – der Heimat von Facebook, Google und Twitter – kommt und in der Werte gelten, wonach Nippel zensiert werden, aber Hatespeech gemäß dem ersten Verfassungszusatz zur Meinungsfreiheit gehört.

Das war’s jetzt?

Mehr durch Zufall als mit Absicht konnte man bemerken, dass seit kurzem die Seiten und Gruppen der „Allianz gegen Zoophilie“ (AgZ) im Fratzenbuch in Facebook verschwunden sind. Ob gelöscht oder nur versteckt, weiss man natürlich nicht, aber wenn man das Grundrauschen in Form von Postings des AgZ-Gründers Reiner Gerlang (alias Vicky Lehmann, Marlies Braun, Ulrike Meyer, Reiner Langenspeer, Sabine Schelling, Marie Baum, Bernd Streier, u.v.m.) liest, scheint das gegnerische Lager nun ganz erodiert zu sein.

In seinem Abschiedsposting [1] [2] jammert Reiner Gerlang, dass „kleinste unbedachte Fehler“ ausgenutzt würden, um die Arbeit der AgZ zu „demontieren“ und man ihn und seine Gruppe in die rechte Ecke drängen würde, obwohl dies nicht stimme. Das ist aber totaler Quatsch, denn nicht andere, sondern er und seine AgZ haben sich ganz und gar selbst dahin manövriert. Es ist blanker Hohn, dass Gerlang behauptet, man habe sich „von rechts gerichtete Gruppierungen und von verfassungsfeindliche Tendenzen distanziert“. Die Wahrheit ist, dass er Artikel von Michael Mannheimer und dem „Honigmann“ zitierte. Beide gehören dem islamfeindlichen reichsbürgerlichem Spektrum an und verbreiten rechtspopulistische Verschwörungstheorien. Deswegen geriet die AgZ auch in den Fokus der Gruppe „Brav im rechten Block“, welche rechtsradikale Tendenzen aufzeigt.

Als der ZETA-Verein im Februar 2014 den Zoophile Rights Day auf dem Potsdamer Platz in Berlin veranstaltete, organisierte die AgZ eine Gegendemonstation, an der auch rund zwei duzend besorgte Bürger rechtsradikale Personen und rechte Größen wie die NPD-Funktionäre Bastian Sommer und Safet Babic und der mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilte Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke teilnahmen. Gemeinsam wurden Parolen wie „Ihr seit Dreck“ und „Vergasen!“ gegröhlt. Eine Distanzierung gab es nie. Ganz im Gegenteil, so wird beispielsweise die verfassungsfeindliche Gesinnung von Basti Sommer immer wieder als harmlose Jugendsünde heruntergespielt [3].

Die gewaltverherrlichenden Äußerungen von Gerlangs Adlatus Jean-Pierre Hort, der auf seiner Facebookseite unverholen vom Tierschutz-Terrorismus (Zitat: „Gezielter Mord ist noch eine Ausnahme…„) schwadronierte, tun ihr übriges, um das Bild zu vervollständigen [4].

Es war also nur richtig und konsequent, dass die Veranstalter des Veganen Sommerfestes in Köln die AgZ ausluden. Bereits letzes Jahr fragten wir die dafür verantwortliche Frau Riedinger, was dieses Pack dort zu suchen hat. Zwar hat sie uns nicht direkt geantwortet, aber die Ausladung dieses Jahr ist eine klare Ansage.

Nun kann man fragen, was Gerlang und die AgZ erreicht haben? Im Prinzip nichts. Während andere Anti-Zoophilie-Organisationen darauf bedacht waren, eine Gesetzesänderung zu erreichen (und sich größtenteils inzwischen wieder wichtigeren Dingen witmen), beschränkte sich die AgZ schon während ihrer Zeit als „Initiative Boykott Zeta“ nur darauf, gegen einzelne Menschen zu hetzen, sie zu beleidigigen, verleumden und bloßzustellen. Dieses setzte sich auch auf ihren Demonstratiönchen fort, wo z.B. Kataloge mit den Steckbriefen bekannter Zoophiler herumgezeigt wurden [5].

Die Krönung an Hetze, Lügen und Verleumdungen waren die Aktionen gegen Menschen, die angeblich ein Tierbordell betreiben würden. Zusammen mit dem Hassprediger Carsten Thierfelder wurde ein Lügengebäude errichtet, mit dem Kriminalpolizei und eine Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen gebracht wurden, an dessen Ende sich zeigte, das alles, absolut alles, was behauptet wurde, erlogen und erfunden war. Die AgZ machte sich damit mitverantwortlich, dass unbescholtene Menschen eine Razzia über sich ergehen lassen mussten und im Nachgang vom „Pack“ bedrängt, bedroht und in ihrer Existenz gefährdet wurden.

Genauso menschenerachtend waren die Versuche von AgZ-Mitgliedern, kritische Stimmen von nichtzoophilen Personen mundtot zu machen. Sei es, dass ein Sexualtherapeut immer wieder mit verleumderischen Lügen überzogen wurde, oder auch eine Tierschützerin, die sich gegen die Methoden der AgZ gestellt hatte und daraufhin mit einer regelrechten Verleumdungskampagne angegriffen wurde und man auch nicht davor zurück schreckte, Behörden anzulügen.

Ist die Allianz ganz verschwunden oder werden sie wiederkommen? Viele von denen wohl nicht, denn die meisten, die in der Vergangenheit die AgZ verlassen haben, taten dies, weil sie merkten, wie dämlich sinnfrei die Aktionen waren. Bei anderen kann man sich ein wiederauftauchen durchaus vorstellen, denn sie haben keinen anderen Lebensinhalt als die Hetze, wie sie sie die letzten Jahre veranstaltet haben. Aber wenn, dann würden sie genauso unwichtig bleiben wie in der Vergangenheit. Eine kleine Gruppe in Facebook, die groß im pöbeln war und die vielleicht auch in Zukunft das eine oder andere Opfer ihrer Hetze bloßstellen und als großen Sieg verkaufen würde.

 

Einzelnachweise:
[1] Abschiedsposting der AgZ – Teil 1
[2] Abschiedsposting der AgZ – Teil 2
[3] Bastian Sommer’s Jugendsünden
[4] Zitat (Sreenshot) Jean-Pierre Hort
[5] Bild Gerlang zeigt Steckbriefe von Zoophilen

Freischaltung von Kommentaren

Aus gegebenem Anlass ein paar Worte, ob, wann und unter welchen Bedingungen auf dieser Seite Kommentare freigeschaltet werden.

Alle Kommentare werden zeitnah (in der Regel innerhalb von max. 24 Stunden) von Hand durch die Administratoren freigeschaltet. Dieses ist leider nötig, da es trotz guter Filter immer mal zu Spam kommt. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass keiner Werbung für Potenzmittel, Brust- und Penisvergrößerungen oder Geldanlagen in Nigeria unter den Artikeln lesen will.

Grundsätzlich wird hier jeder Kommentar freigeschaltet. Aber wie das Wort „grundsätzlich“ schon sagt, gibt es Ausnahmen. Kommentare, die bloßes wutbürgern gegen uns, Zoophile allgemein oder auch gegen andere beinhalten, werden ebenso nicht freigeschaltet wie Drohungen, Beleidigungen, Diffamierungen, Verleumdungen oder anderweitige Hassbotschaften. Sofern sich  „Anti’s“ daran halten, werden auch deren Kommentare freigeschaltet.

Dieses gilt für alle, also auch für Zoophile, die meinen sie müssten sich über missliebige Personen oder Institutionen aufregen. Man muss allerdings dazu sagen, dass dieses deutlich seltener vorkommt als hasserfüllter Gedankenmüll von Zoophiliegegnern.

Sind „Anti’s“ doof?

Hoch schlagen die Wellen wegen eines „Kuhstechers“, der sein Unwesen in Aubing bei München trieb. Mehrere Kühe wurden verletzt, drei mussten anschließend getötet werden. Ein klassischer Fall von sadistischer Tierquälerei.

In der Abendzeitung wird dazu der Psychotherapeut Dr. Lüdke befragt. Korrekt beantwortet er die Fragen und beschreibt das Bild eines Sadisten. An keiner Stelle fällt das Wort Zoophilie oder spricht er von einer zoophilen Tat. Würde er zu einem Frauenvergewaltiger befragt werden, wären seine Antworten wohl sehr ähnlich ausgefallen. Selbst PETA, sonst auch nicht gerade für ihre Sachlichkeit zu diesem Thema bekannt, stellt korrekt fest, dass es sich um sadistische Taten handelt, die nach §17 TschG bestraft werden. Das der Täter bei seinen Taten womöglich auch sexuell erregt war, lässt keine Rückschlüsse darauf zu, ob er zoophil veranlagt ist. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sogar eher gering sein.

Zoophiliegegner spekulieren auf ihrer Facebookseite, ob Zoophile dieses Interview auch gelesen haben. Ja, haben wir! Wir wissen den Inhalt sogar zu verstehen.

Damit kommen wir zurück auf die Frage in der Überschrift: Sind „Anti’s“[1] doof? Nein, nicht wirklich, auch wenn ich aus vielen Gesprächen mit denen weiß, dass man diesen Eindruck bekommen kann. Die korrekte Antwort ist eher, dass sie verschlagen sind. Sie benutzen wider besseren Wissens die Taten von sadistischen Tierquälern, um Zoophile damit in Verbindung zu bringen. Das geht so weit, dass sie ihre eigenen Anhänger glauben lassen, Zoophilie und Zoosadismus seien das gleiche und alle zoophilen Menschen somit Zoosadisten.

Das ist jedoch so, als wenn man von Frauenvergewaltigern schließen würde, alle Heterosexuellen seien Vergewaltiger. Diesen Vergleich wiederrum verstehen die Anti’s nicht. Sie sind halt doch irgendwie doof.

_______
[1] Mit „Anti’s“ sind Zoophiliegegner gemeint, die sich vor allem auf Facebook austoben.

Randnotizen vom anderen Ufer

Mit dem Titel „Randnotizen vom anderen Ufer“ werden wir hier in unregelmäßigen Abständen von rechtspopulistischen Vorkommnissen aus dem Bereich der Zoophiliegegner berichten. Tut das not? Ja, denn leider muss man denen immer wieder die Maske ihres Gutmenschentums abreißen, um zu zeigen, welchen „Neigungen“ man in diesen Kreisen nachgeht.

Rechter Verlinker

gerlang_link_blu-news

Tweet von R. Gerlang, die Adresse http://t.co/OzFdraJvoN ist eine Weiterleitung nach blu-news.de

Der Leiter der Allianz gegen Zoophilie (AgZ) Reiner Gerlang hat Twitter als Medium für sein „Geschnatter“ entdeckt. Er verlinkt auffällig oft auf Artikel der Tierrechtsorganisation PETA. Was er wohl dazu sagt, dass PETA in den USA Tierheime betreibt, die man eher mit dem Begriff „Tötungsstation“ beschreiben kann?

Auffällig auch, dass er – nicht zum ersten Mal – auf einen rechtspopulistischen Blog verlinkt. Dies mal verlinkt er auf einen Artikel des Blogs „blu-News“. blu-News ist nichts anderes als eine Absplitterung von PI-News und ist ebenso rechtspopulistisch und islamfeindlich. Selbstverständlich werden Gerlang und seine Kameraden wieder jede Rechtslastigkeit leugnen.

Geklaute Zugriffszahlen

Wenn man sich den Besucherzähler auf animal-pi.de ansieht, kommt man ins staunen. 835.393 Zugriffe nur aus Deutschland. Donnerwetter! Von solchen Zahlen träumt so manche große Tageszeitung. Wenn es denn stimmen würde. Fragt man den Dienst Alexa, eine Seite, die sich mit Besucherzahlen auf Webseiten beschäftigt, so stellt man fest, dass animal-pi im World Ranging auf Platz 12.059.178 steht. Zum Vergleich, der Vorgänger dieser Seite zoophiler-tierschutz.info steht auf Platz 6.854.341, also rund 5,2 Millionen Ränge höher. Wenn also der Zähler auf animal-pi stimmen würde, hätte der zoophile Tierschutzblog rund 1,5 Millionen deutsche Besucher. Bei aller Ehre, aber das hieße, unsere alte Seite hätte das Niveau eines Leitmediums.

Es fällt aber noch etwas anderes ins Auge. Der Zähler auf animal-pi ist offenbar geklaut. Der Besucherzähler ist vom Dienst flagcounter. Wenn man sich die Verlinkung ansieht, stellt man fest, dass es sich um das Konto IyGU bei flagcounter handelt. Und dies ist das Konto der Webseite sommers-sonntag.de. Wenig überraschend ist es, dass die Seite ist stramm rechts ist und in den Dunstkreis der Verschwörungstheoretiker gehört, die uns erzählen wollen, die Bundesrepublik gäbe es gar nicht.

Es ist für jeden recht einfach festzustellen, das es sich im das gleiche Konto bei flagcounter handelt. Streicht man mit der Maus über den Zähler, zeigen die meisten Webbrowser unten links die URL http://info.flagcounter.com/IyGU an. Lässt man sich vom Browser die Grafikinfo anzeigen, wird einem die Adresse angezeigt, wo sich der Zähler die Daten her holt: http://s07.flagcounter.com/count/IyGU/

Stellt sich jetzt die Frage, wie wichtig ist es nun zu erfahren, wieviele Besucher animal-pi wirklich hat. Mit Sicherheit deutlich viel viel weniger als das Youtube-Video von den Prinzen „Alles nur geklaut„.

PAWU e.V. und ihre Freunde

Wie schon berichtet, bat ich um eine Stellungnahme, warum der Tierschutzverein PAWU e.V. an einer Demonstration gegen Zoophilie teilnahm, die von rechtsradikalen Umtrieben gezeichnet ist. Der Unschuldsvermutung nach war zunächst erst einmal davon auszugehen, dass man in diesem Verein nicht wusste, mit wem sie sich da zusammen getan haben. Da allerdings der Vorsitzende dieses Vereins aus dem Umfeld der „Allianz gegen Zoophilie“ (AgZ) bekannt ist, war abzusehen, wie die Antworten ausfielen. Das Ergebnis entsprach den Vermutungen.

Es ergab sich vor allem auf der Facebookseite des Vereins eine Diskussion, wobei die Antworten größtenteils sinnfrei waren. Ich stellte die Frage, wie man zu den rechtsradikalen Tendenzen steht und verlinkte dazu entsprechende Quellen [1] [2] [3].

Es ist jedoch offenbar für die antwortenden Menschen weder möglich, den Unterschied zwischen Frage und Aussage zu verstehen, noch ob man eine Aussage selber tätigt oder die Meinung von anderen wiedergibt. Kann man wirklich so dumm sein, diesen Unterschied nicht zu verstehen?

Diese anderen Meinungen sind von Leuten, die sich tagtäglich mit Neonazis und Neofaschismus auseinandersetzen. Und danach ergeben sich folgende unstreitbaren Fakten:

  • Die AgZ hat auf ihrer Facebookseite Artikel von Michael Mannheimer veröffentlicht. Mannheimer ist bekennender Islamhasser und (Mit-)Autor des rechtspopulustischen Blogs „Politcally Incorrect“ [4]. AgZ hat den Artikel von ihrer Seite gelöscht, jedoch nicht, weil man es als Fehler angesehen hat, sondern nachdem es von der Gruppe „Brav im rechten Block“ einer größeren Öffentlichkeit publik gemacht wurde.
  • Ebenfalls wird durch Mitglieder der AgZ der Artikel “Der Honigmann sagt … Viel Verkehr in dänischen Tier-Puffs” auf Facebook geteilt und verlinkt. Hinter „Der Honigmann“ verbirgt sich der 67jährige Ernst „Ernie“ K. aus Varel, der als Holocaustleugner rechtskräftig wegen Volksverhetzung verurteilt wurde [5] [6].
  • Erwiesen ist, dass Bastian Sommer, der letztes und dieses Jahr an der Anti-Zoophilen-Demo in Berlin teilnahm, nicht nur in der NPD war (aus der er inzwischen ausgetreten ist), sondern nach Einschätzung von Experten [2] bis heute noch an seiner rechten Gesinnung festhält und weiterhin Vernichtungsfantasien nachgeht. Es stellt sich die Frage, ob es schlichte Dummheit oder bewusste Verdrängung ist, wenn man behauptet, Sommers rechtsradikalen Umtriebe seien eine „Jugendsünde„.
  • Ebenso hat letztes Jahr der Berliner Bezirksvorsitzende der NPD, Sebastian Schmidtke, an der besagten Anti-Zoophilen-Demo teilgenommen.  Er hat dabei nicht nur bewusst die Nähe zu den Teilnehmern der Tierschutzpartei gesucht, sondern sich klar mit den Veranstaltern, also der AgZ, solidarisiert. Schmidtke ist nicht nur mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden, sondern gehört auch dem Netzwerk „Nationaler Widerstand“ an.
  • Unstreitbar ist ebenso, dass letztes Jahr Männer aus dem „schwarzen Block“ der rechtsradikalen Szene an besagter Demo in Berlin teilgenommen haben. Aufmerksam wurden diese durch gezielte Einträge in rechtsradikalen Foren durch Personen aus dem Umfeld von AgZ und Bastian Sommer. Es kam zu drei Festnahmen und die Sondereinheit „Rechtsradikalismus“ des LKA in Berlin hat gegen diese Personen ermittelt.
  • Die Tierschutzpartei „Mensch-Umwelt-Tierschutz“ MUT hat ihre Mitglieder aufgefordert, nicht an Demonstrationen der AgZ teilzunehmen, weil man sich von dem rechtsradikalen Gedankengut der Teilnehmer distanziert.

Fast  schon lustig wirken die Drohungen von AgZ, dass alle Äußerungen „archiviert“, „gescreent“ und „rechtlich geprüft“ werden. Hach, wie oft haben wir das schon gehört. Ausgerechnet die, die sich selbst durch Beleidigungen und Verleumdungen hervortun oder sich zumindest wohlwissend beleidigende Kommentare stehen lassen (sowohl auf ihren Facebookseiten als auch in ihren Blogs), reagieren verschnupft wenn sie zu sehr mit Wattebäuschchen beworfen werden.

Es ist jedenfalls bezeichnend, dass ausgerechnet die jaulen, die selbst Postings, in denen Zoophile als „Zoospaken“ (falsche  Rechtschreibung vom „Orginal“ übernommen) beleidigt werden, fleissig liken. Dabei ruhen die sich darauf aus, dass das Strafverfahren gegen Josef Weeke – bei dem sich inzwischen herausstellte, das er selbst Pferde durch Vernachlässigung quälte –  wegen Beleidigung gegen Zoophile eingestellt wurden.

Dazu noch ein Anekdötchen am Rande: auf dem Blog des PAWU e.V., auf dem alle Kommentare erst nach Prüfung von Hand freigeschaltet werden, wird in einem über Zoophile als „human-entartete“ Perversion gesprochen. „Entartet“, ein klassischer Begriff aus dem dritten Reich: entartete Kunst, entartete Neigungen, entartete Menschen … und was wurde mit entartetem im dritten Reich gemacht? Vernichtet!

Aber wir schweifen ab. Fassen wir stattdessen zusammen: Mitglieder des Vereins PAWU e.V. nehmen zusammen mit Rechtsradikalen an einer Demonstration teil. Auf Fragen wird patzig reagiert, die Fakten verharmlost bzw. verleugnet und mit Durchhalteparolen „Wir stehen an der Seite der AgZ und nehmen auch nächstes Jahr daran teil“ an Fehlern festgehalten. Damit muss man wohl die Aussage im vorangegangenen Artikel, dass jeder Tierschutzverein wichtig sei, relativieren. Denn Vereine, in denen offen mit rechtem Gedankengut kokettiert wird, sind flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig!

[1] BisB enttarnt: Allianz gegen Zoophilie hetzt mit NAZI-Seiten
[2] Nazi-Watch-SH #6: Sebastian Sommer
[3] Berlin rechtsaußen: Neonazis gegen Zoophilie-Demo in Berlin
[4] Heise Online: Islamhasser Mannheimer, die Kirche und sein Internetpranger
[5] NWZ Online: 67-jähriger Vareler wegen Volksverhetzung verurteilt
[6] Reichsdeppen-Rundschau: Der „Honigmann“ ist nunmehr ein vorbestrafter Volksverhetzer

Alle Jahre wieder…

„Auf böse Menschen ist Verlass. Sie ändern sich wenigstens nicht.
William Faulkner, Literaturnobelpreisträger

Wie jedes Jahr hat der ZETA-Verein auch dieses Jahr den jährlichen Zoophiles Rights Day mit einer netten Abendveranstaltung und einer Demonstration abgehalten, die dieses mal auf dem Alexanderplatz stattfand. Dort, nahe dem zweithöchsten Fernsehturms der Welt und gegenüber der Urania-Weltzeituhr ist es weitaus angenehmer als auf dem Potsdamer Platz, der zugig ist und im Februar ein wenig den Charme eines ZOB hat. Genaueres dazu wird der Verein selber berichten.

Zoophiliegegner unter Federführung der Allianz gegen Zoophilie (AgZ) demonstrierten auf besagtem Potsdamer Platz; vermutlich in der Annahme, man habe diesen dem ZETA-Verein als Veranstaltungsort weggeschnappt. Naja, lassen wir ihnen die Freude daran.

Etwa 15 Leute aus dem Dunstkreis der AgZ waren anwesend, dazu wie letztes Jahr auch Bastian Sommer und seine braune Clique, die mit etwa 20 Leuten gekommen waren. Auf Facebook war am noch am gleichen Tag zu lesen, das die Zoophiliegegner doch so zahlreich gekommen waren. Von 192 Personen, die zugesagt haben, waren immerhin rund 35 tatsächlich da.

AgZ_Demo_2015_BerlinBastian Sommer ist ehemaliges Mitglied der NPD, ist dort zwar „ausgestiegen“, gilt aber in szenekundigen Kreisen bis heute als stramm rechts und „ideologisch gefestigten Neonazi mit offenen Vernichtungsfantasien“.

Es ist bezeichnend, dass es Bastian Sommer war, der auch dieses Jahr auf der Antizoophilen-Demo die Rede hielt. Damit wird von neuem gezeigt, dass es sich bei den Zoophilengegnern um Menschen handelt, die offen und hemmungslos mit Neonazis und rechtem Gedankengut umgehen. Kein Wunder also, dass man so oft in Kommentaren auf deren Facebookseiten Schlagwörter wie „vergasen“ lesen kann.

Alle Jahre wieder … nachdem AgZ und Neonazis letztes Jahr für richtig Bambule sorgten [1] [2], lief es dieses Jahr ruhig ab. Aber auch nächstes Jahr werden wir wohl wieder die AgZ’ler und ihren braunen Wurmfortsatz in Berlin begrüßen dürfen.

[1] Berlin rechtsaußen: Neonazis gegen Zoophilie-Demo in Berlin
[2] Monitor Nr. 63: Neonazis gegen Zoophilie-Demo in Berlin (pdf, Seite 7)

Rumänien und die Tierpornoindustrie

Allen Protesten zum trotz sind die Morde an Streunern in osteuropäischen Ländern ein nicht enden wollendes Drama. Leider versagen auch europäische Regelmechanismen und das, obwohl es europäische Vereinbarungen zum Tierschutz gibt. So heißt es in Artikel 13 des „Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union“:

„Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den  Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung,  technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die  Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als  fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei  die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der  Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle  Traditionen und das regionale Erbe.“

Leider handelt es sich dabei um einen klassischen Wischiwaschi-Artikel, der nur gut klingt. Es ist daher zu bezweifeln, dass Aufgrund von EU-Vereinbarungen jemals den Streunern geholfen wird.

Auf einer Pressekonferenz am 15.01. hat die rumänische Tierschutzbehörde ASPA (Autoritatea pentru Supravegherea și Protecția Animalelor / Authority for Surveillance and Protection of Animals) in Bukarest krude Thesen über den Verbleib der meisten ins Ausland vermittelten Hunde aufgestellt. Konkret wird behauptet, dass „90% der Hunde, die aus Rumänien zur Adoption gelangen, für andere, als die von der Tierschutzorganisation angegebene Zwecke  benutzt werden.“  Weiter wird behauptet, dass die meisten Hunde in der Tierpornoindustrie aus Bulgarien und Rumänien stammen und das „Es spezielle Bordelle für Zoophilie in Deutschland und Dänemark gäbe, wo die Hunde hingebracht würden.

Als Beweis wurden tierpornografische Bilder an eine Leinwand projiziert, die aus dem Internet entstammten. Echte Nachweise, die die Behauptungen untermauern, fehlten jedoch.

Da ist es also wieder, dass Gespenst von den Tierbordellen und der „Tierpornoindustrie“ im sündigen Westeuropa. Über die Existenz von Tierbordellen braucht wohl nicht noch mal geschrieben zu werden, zu oft ist inzwischen dargelegt, dass es dies weder in Deutschland noch in Dänemark oder anderen europäischen Ländern gibt.

Über die „Tierpornoindustrie“ hat mir bereits vor rund zwei Jahren eine Bloggerin, die sich vor allem der Tierschutzkritik verschrieben hat, versucht zu erklären, dass ihrer Meinung nach ein Großteil der Streunerhunde dort hin verschwinden würden. Auf meine Frage, ob denn nicht irgendwie im Tierschutz auffallen würde wenn tausende Hunde auf diese Weise verschwänden, konnte sie keine plausible Antwort geben wie auch auf die Frage, womit denn die Tierpornoindustrie ihr Geld verdienen könnte. Seit 2007 weigern sich alle Kreditkarten- und Onlineabrechnungskonzerne wie American Express, VisaCard, Mastcard, Paypal, etc., Geldtransaktionen für Tierpornografie abzuwickeln. Dazu kommt, dass die meisten kommerziellen tierpornographischen Angeobte aus den Niederlanden kamen. Diese Angebote sind schlagartig mit dem gesetzlichen Verbot im Jahre 2010 verschwunden. Im Klartext, wenn es je so eine Industrie gegeben hat, dann ist der Markt dafür schon vor Jahren zusammen gebrochen.

Darum bleibt es schlicht dabei, dass es sich wieder mal nur um heiße Luft handelt. Die ASPA nutzt das Schlagwort Zoophilie, um davon abzulenken, wie viele Streuner unter ihrer Aufsicht mit teilweise brutalsten Mitteln umgebracht werden. Selbst Zoophiliegegner bezweifeln den Wahrheitsgehalt der Behauptungen von ASPA, was insofern bemerkenswert ist, da sie sich doch sonst für keine Lüge zu  schade sind. Wobei, zum Wutbürgern auf ihrer Facebookseite reicht es allemal.

 

Der Honigmann und die Tierbordelle

Jede Bewegung lebt von ihren Argumenten und je glaubwürdiger die Argumente sind, desto glaubwürdiger ist eine Bewegung.

Derzeit erlebt man bei der PEGIDA, dass deren Argumente und Quellen dürftig und von gewissem, rechtslastigem Geschmäckle sind. Seriöse Quellen sind „linke Lügenpresse“ und man zitiert vornehmlich von Parteien, Gruppen und Einzelkämpfern aus dem rechten Millieu. Die Wahrheit finden Pegidioten oft in Blogs von rechtslastigen Verschwörungstheoretikern.

Das gleiche Phänomen ist auch in bei Zoophiliegegnern zu sehen. Da man auf echte Studien keinen Wert legt bzw. diese Aufgrund der von ihnen abweichenden Meinung nicht akzeptiert, zitiert man ebenfalls gerne aus rechtslastigen Blogs. Unvergessen die Aktion der „Allianz gegen Zoophilie„, als man aus dem Blog des islamophoben Michael Mannheimer einen kompletten Artikel übernahm. Erst als auch die Gruppierung „Brav im schwarzen Blog“ mit der Schlagzeile „Allianz gegen Zoophilie hetzt mit NAZI-Seiten“ aufmachte, verschwand der entsprechende Text still und heimlich von der AgZ-Seite.

Seit kurzem geht ein Artikel mit dem Titel „Der Honigmann sagt … Viel Verkehr in dänischen Tier-Puffs“ bei Zoophiliegegnern um. Ich gehe nicht weiter auf den Inhalt des Artikels ein, denn es ist das übliche unbelegte Geschwurbel. Als Quellen wird neben 20min.ch, einem kostenlosen Boulevardblättchen aus der Schweiz, nur noch unzensuriert.at genannt, eine rechtspopulistische Plattform aus Österreich. 2013 wurde unzensiert.at für den Negativpreis Sackgasse des MigAwards wegen „fremden- und menschenfeindlicher, sowie hetzerischer und rechtspopulistischer Inhalte“ nominiert.

Der Herausgeber vom „Honigmann“ selbst ist ein 67 Jahre alter Mann aus Varel, der in mehreren Artikeln den Holocaust verleugnet hat. Dafür wurde er wegen Volksverhetzung rechtskräftig zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Überhaupt gilt der Honigmann-Blog als „[…] eines der größten Schmuddelblogs […]im deutschsprachigen Internet.“ und als „[…] eine Sickergrube, bestehend aus Hass und Wahnsinn.

Wirklich überraschend ist es nicht, dass wieder mal die „Wahrheiten“ rechtslastiger Blogger in diesen Kreisen verbreitet werden. Es ist allenfalls eine Bestätigung, wie durchzogen und inzwischen selbstverständlich rechtes Gedankengut in der Szene verankert ist. Denn das ist sicher, keiner von denen hat ein schlechtes Gewissen, derartige Texte zu verbreiten. Da zählt nur das Ziel, die Diffamierung der Zoophilie, koste es was es wolle.

Satire! Satire!

Bemerkte doch erst vor kurzem die Gruppe „Brav im schwarzen Block“ zurecht, das sich die Allianz gegen Zoophilie (AgZ) im rechten Milleu bewegt, findet sich nun ein neues Beispiel, wohin sich diese Gruppe fanatischer Zoophiliehasser bewegt.

Der jüdischstämmige Kabaretist Oliver Polak – über dessen Geschmack man sicherlich diskutieren kann – machte sich auf seiner Facebookseite den Spass zu  schreiben, er wolle ein Tierbordell eröffnen und suche nach passenden Hunden. Dass das nicht ernst gemeint war, kann sich jeder denken, dessen IQ höher ist als der eines Toastbrotes und nüchtern genug ist.

Der geistige Vordenker der AgZ Reiner Gerlang entdeckte das Posting, verbreitete es in seinen Gruppen und auf seiner Facebookseite und freute sich danach über den tobenden Mob. Neben den in diesen Kreisen üblichen menschenverachtenden Kommentaren mit Gewalt- und Mordfantasien kam es diesmal auch zu antisemitischen Entgleisungen. Hier eine Auswahl:

Kommi_Polak_DuscheKommi_PolakÖ_Judenschlampen

 

Kommi_Polak_JudensauKommi_Polak_Nazivergleich

Trotz der Tatsache, das Oliver Polak’s Vater mehrere Konzentrationslager überlebte und er wie wohl alle Juden viele Opfer in der Familie zu beklagen hat, haben diese „Tierschützer“ in ihrem Fanatismus keine Hemmungen, ihn mit antisemitischen Hasskommentaren zu treffen.

Gerlang und sein Gesocks werden nicht müde zu behaupten, sie wären nicht rechtslastig, sondern die bösen „Tierficker“ würden ihnen das unterstellen. Falsch! Es sind die immer wieder auftauchenden Tatsachen, die beweisen, wie tief faschistisches Gedankengut in der AgZ verankert sind.

Jedenfalls hat das, was die AgZ, aber auch k9-news und Carsten Tierfelder treiben, nichts mit Tierschutz zu tun. Letztere sind zwar keine Gruppen, sondern nur Einzeltaeter, suhlen sich aber ebenso im rechten Dreck und zeichnen sich einzig durch ihre vulgaere Sprache und mangelende Wahrheitstreue aus.