Missbrauch

now browsing by tag

 
 

Warum Fencehopper ein No-Go sind

Der versuchte Totschlag im Juni an einem zoosexuellen Mann in Espenau, der rund zwei Monate davor auf frischer Tat in einem Pferdestall erwischt wurde, polarisiert auch innerhalb der zoophilen Community. Durchaus zu Recht haben sogenannte „Fencehopper“ keinen guten Ruf. Die meisten Zoophilen lehnen ein derartiges Vorgehen ab.

Unter Fencehopping versteht man das Betreten von fremden Grundstücken (Gärten, Koppeln, Weiden, Ställe, etc.) ohne Wissen und Zustimmung des Eigentümers in der Absicht, mit den dort befindlichen Tieren in Kontakt und ihnen (meistens) körperlich näher zu kommen.
Neben der Gefahr der sozialen Ächtung im persönlichen Umfeld ist Fenchopping eine Straftat, die zur Anzeige gebracht werden kann (Antragsdelikt) und somit für den Fencehopper rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Das widerrechtliche Betreten eines fremden Grundstücks kann nach §123 StGB als Hausfriedensbruch geahndet werden. Wenn Tiere zu schaden kommen, wird dieses gemäß §17 Tierschutzgesetz als Tierquälerei und ggfl. auch nach §303 StGB als Sachbeschädigung geahndet. Ausserdem sind zoosexuelle Akte seit Mitte 2013 durch den §3 Tierschutzgesetz verboten.

Den meisten Fencehoppern muss man unterstellen, dass sie es nur zur eigenen sexuellen Befriedigung tun. Zoophile, die sich auch emotional zu einem Tier in einem fremden Stall hingezogen fühlen, dürften eher die Ausnahme sein. Es ist allerdings auch so, dass es Zoophile gibt, die sich zu Pferden hingezogen fühlen, aber keine Möglichkeiten haben, ein eigenes Pferd zu halten. Unter diesen Zoo’s dürfte es einige geben, die schon mit dem Gedanken gespielt haben, fencehopping zu begehen. Zum Glück sind die meisten jedoch anständig genug, es bei dem Gedanken zu belassen.

Es sind auch immer wieder Vorfälle mit Fencehoppern, durch die das Thema Zoophilie negativ in die Öffentlichkeit dringt. Die Presse springt darauf an und wirft Fencehopper mit Pferderippern in einen Topf. Für Tierhalter ist es eine unerträgliche Situation, wenn jemand auf Weiden oder in Ställe eindringt. Man kann nicht wissen, ob jemand nur schmusen, kuscheln oder vielleicht auch Sex will oder ob es ein Sadist ist, der sein Verlangen nach Gewalt ausleben will.

Das Fazit kann daher nur sein, dass Fencehopping unter keinen Umständen gutzuheißen ist. Es gibt keine Gründe dafür, aber genügend, die dagegen sprechen. Zoophilen, die Fencehopping für eine tolerabele Alternative halten, weil man sich kein eigenes Tier halten kann, muss gesagt werden, dass man halt sein Leben so umstellen muss, dass es möglich wird. Jeder zoophile Tierhalter beweist, dass es möglich ist. Daher ist es nur eine Ausrede, wenn jemand sagt, es sei ihr/ihm nicht möglich. Man muss es nur wirklich wollen!

Und wie soll man nun über den zoosexuellen Mann, der bis heute im Koma liegt, denken? Nun, seine Taten als Fencehopper waren eindeutig falsch und er hätte zurecht von einem Richter verurteilt werden müssen. Man kann auch als Zoophiler Verständnis aufbringen, wenn einem Pferdehalter die Hand ausrutscht, wenn er so einen – wie in Grevesmühlen geschehen – auf frischer Tat erwischt. Im Fall von Espenau muss man jedoch differenzieren.

Wenn sich bewahrheitet, was aufgrund der Umstände wahrscheinlich ist, dann war er als Fencehopper ein Täter, der wegen seiner Neigung zum Opfer wurde. Es handelte sich dort eben nicht um eine Tat im Affekt von Pferdehaltern, sondern um eine in zeitlich großem Abstand stattgefundene Tat von Personen, die gezielt jemanden aufgrund der Neigung „kalt“ machen wollten. Im amerikanischen Rechtssystem gibt es dafür den in Deutschland nicht vorhandenen Straftatbestand des Hassverbrechens.

Die These, dass dem Mann nichts passiert wäre, wenn er nicht in einen fremden Stall eingedrungen wäre, ist nur die halbe Wahrheit und zu simpel gedacht, denn es wurden und werden auch andere Zoophile in Deutschland immer wieder an Leib und Leben bedroht. Man muss also davon ausgehen, dass diese Tat mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann begangen worden wäre, wenn in Espenau ein Zoophiler aus einem anderen Grund stadtbekannt wäre.

Selbstjustiz

In gewissen Kreisen tobt mal wieder der Mob aufgrund von Personen, die in Ställe eingedrungen sind und sexuelle Handlungen mit Pferden vorgenommen haben.

Zum einen ging es um einen Fall aus Espenau, wo ein Täter wohl der örtlichen Bevölkerung bekannt ist (fragt sich natürlich, wie das bekannt wurde) und des Nachts zusammen geschlagen wurde. Da die Polizei von einer gefährlichen Körperverletzung berichtet, bedeutet dies, dass eine Waffe benutzt, die Tat womöglich gemeinschaftlich begangen und eine Lebensgefährung in Kauf genommen wurde. Die berichteten Verletzungen im Bereich von Gesicht, Hinterkopf und Stirn und da das Opfer im Koma liegt, deutet alles darauf hin, dass das Ziel der Täter die Schädigung des Gehirns war. Laut einiger Medienberichte ermittelt die Polizei inzwischen wegen versuchtem Totschlag.

In einem anderen Fall in Grevesmühlen wurde ein Mann von den Pferdehaltern und Stalleigentümern auf frischer Tat erwischt. Dabei eskalierte Situation und in der Folge kam es zu Beleidigungen und zu Körperverletzungen gegen den Mann.

Klarstellung: es gibt eine eindeutige Meinung, was Fencehopping (betreten fremder Weiden) als auch das Eindringen in fremde Ställe angeht. Kein Zoophiler möchte, das ein Unbekannter mit seinem Tier „rummacht“. Das gleiche steht auch jedem nichtzoophilen Tierhalter zu. So wie ich auch tolerieren die allermeisten Zoophilen derartiges Verhalten nicht.

Zudem stellt es in den meisten Fällen auch den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs und/oder Einbruchs dar. Wenn dabei Tiere sogar gequält oder verletzt werden, macht sich der Täter zudem der Tierquälerei strafbar. Von Zoophiliegegnern wird oft unterstellt, sexuell motivierte Tierquälerei wäre nur eine Ordnungswidrigkeit. Dies stimmt jedoch nicht. Damit versucht man nur, die Gesetzgebung zu verdrehen und zu suggerieren, die rechtliche Handhabe gegen Zoosadisten sei zu harmlos.

Man hat das Recht, jemanden, den man bei einer Straftat erwischt, bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten (§127 Abs. 1 StPO „Vorläufige Festahme durch Jedermann“). Aber: stellt sich heraus, das keine Straftat begangen wurde, wird rückwirkend eine Freiheitsberaubung daraus. Das sollte man bedenken, bevor man sich zum Sheriff aufspielt. Niemandem ist es jedoch erlaubt, das Recht in die eigene Hand zu nehmen und den so festgenommenen zu beleidigen, zu demütigen oder Schmerzen und Verletzungen zuzufügen. Wer so etwas macht, muss sich nicht wundern, wenn sich Recht gegen ihn wendet, es zu einem Strafverfahren kommt und der so gepeinigte Zivilklage erheben kann.

Wie eingangs geschrieben, gibt es gewisse Kreise, in denen seit Jahren ein zoophilenfeindlicher Mob tobt und sich in Hass- und Gewaltfantasien ergeht. So verwundert es auch nicht, das auch zu diesen Fällen unverhohlene Meinungen zu lesen sind, die Sympathie mit den Rechtsbrüchen zeigen. Nicht wenige drehen dabei so frei, dass sie unverholen sagen, man würde es nicht bei ein paar Schlägen belassen, wenn man selbst „so einen“ erwischen würde. Mit weniger als Totschlag will es so manch einer nicht belassen. Auch die süffisante Äußerung „ob sich Zeugen melden werden, mag ich zu bezweifeln“ zeigt, wessen geistes Kind der Schreiber ist!

selbstjustiz_5

selbstjustiz_4

selbstjustiz_2

selbstjustiz_1

Wer nun einwendet, es handelt sich bei solchen Äusserungen nur um das strunzdumme Geschwurbel in Facebook, dem muss man entgegen halten, dass es immer wieder zu einem Überschwappen ins reale Leben gibt. Legendär ist der Fall aus Emden, wo ein in Facebook aufgebrachter Mob wie im Wilden Westen vor einer Polizeistation tobte und die Herausgabe eines vermeintlichen Täters forderte.

Beleidigungen und Drohungen gegen Zoophile, Hakenkreuze an Hauswänden und monatelange Kampagnen mit dem Ziel, Menschen komplett zu zerstören, gab es mehr als ein mal. Man muss leider nicht mehr Fragen, wie lange es noch dauert, bist die ersten den nächsten Schritt wagen und es russischen Schwulenhassern gleich tun. In Espenau war es bereits so!

Man kann davon ausgehen, dass das Opfer, das seit Tagen im Koma liegt, höchstwahrscheinlich bleibende Schäden davon getragen hat und kein normales Leben mehr führen kann. Und ich bin mir sicher, dass es genügend Zoophiliegegner gibt, die dieses auch noch bejubeln werden.

Die Lüge vom vergewaltigten Hund – nächster Akt

„Eine Lüge ist bereits drei mal um die Erde gelaufen,
bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
Mark Twain

In zwei großen Artikeln wurden auf diesem Blog die Unwahrheiten offengelegt, die zu vielen Bildern verletzter und gequälter Hunde durch Tierschützer Zoophiliegegner verbreitet werden.

Molosser_in_BoxEiner der berichtigten Fälle betraf den auf dem nebenstehendem Bild zu sehenden Molosser, der in einer mit Zeitung ausgelegten Kiste liegt. Der Bereich um seinen After ist bis zu den Hoden rot eingefärbt. Zu hauf findet man Berichte auf Tierschutzkreisen, der Hund sei vergewaltigt worden. Mal in Deutschland, in Dänemark, in der Türkei und neuerdings in Ländern des ehemaligen Jugoslaviens.

Wie bereits berichtet, ist die offensichtliche Wahrheit viel banaler, denn der Hund litt an einer Prolapse, also an einem krankhaften Vorfall des Enddarms. Das zynische an den aktuellen Missbrauchsberichten ist, dass zu diesem Hund diesmal sogar Bilder gezeigt werden, die in lehrbuchartiger Qualität diese Prolapse zeigen.

Als Vergleich hier die Bilder von dem angeblichen Missbrauchsopfer und einem Hund mit Prolapse in tierärztlicher Behandlung:

Vergleich zwischen dem angeblich missbrauchen und einem tierärztlich behandelten Hund

Vergleich zwischen dem angeblich missbrauchen Hund und einem in tierärztlicher Behandlung

Das Krankheitsbild und dessen Häufigkeit wird verständlich auf mehreren Webseiten beschrieben.

Es ist Methode der Zoophiliegegner, mit im Internet gefundenen Bildern und frei erfundenen Missbrauchsgeschichten die Meinung in der Öffentlichkeit zu beeinflussen. Nach dem Motto, je öfter man eine Behauptung wiederholt, desto mehr wird diese zur Wahrheit, werden solche Geschichten immer wieder neu erfunden, aufgelegt, zitiert und verlinkt.

Selbst wenn dieser Hund in Deutschland vergewaltigt worden wäre, dann wäre diese Tat in jedem Fall nach einem Paragraphen im Tierschutzgesetz strafbar, den es schon seit Jahrzehnten unverändert gibt. Tierquälerei, egal aus welcher Motivation heraus, wird nach §17 Tierschutzgesetz mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet. Es ist dabei egal, aus welcher Motivation heraus die Tat begangen wurde.

Die immer wieder kolportierte Behauptung, sexuell motivierte Tierquälerei sei nicht strafbar bzw. würde erst seit neuestem mit einem Bußgeld geahndet werden, ist falsch! In einem vor kurzem bekannt gewordenem Urteil aus Offenburg zeigt sich dies ganz klar. Dort hat ein Täter Stuten mit Gegenständen penetriert und gequält. Er wurde nicht zu einem Bußgeld verurteilt, sondern zu einer Gefängnisstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Im Klartext, der neu eingeführte §3 Abs. 13 (Zoophilieverbot) kam hier nicht zum tragen.

Eine unendliche Geschichte…

…oder besser: das unendliche Märchen von der Dogge Boss

Was fuer ein Drama um die arme, schwerkranke und inzwischen seit rund zwei Jahren tote Dogge Boss. Bereits mehrfach wurde darüber berichtet, sowohl auf diesem Blog, als auch auf den Seiten des ZETA-Vereins und bei doggennetz.

Die Dogge BossDennoch nimmt es kein Ende, dass dieser Hund bis heute immer wieder in Tierschutzkreisen auftaucht oder besser gesagt in Kreisen, die allen ernstes von sich behaupten, sie würden dem Tierschutz zugehören. So liest man immer wieder in diversen Foren immer neue Geschichten und in diversen Onlinemagazinen und Blogs wird bis heute über den Hund berichtet. Oftmals so, als sei es ein aktueller Fall.

Erschreckend, dass vermeintlich seriöse Webseiten unreflektiert die Lügen verbreiten. So schreibt die Hundeschule “Team Lupus” von der Notfalldogge Boss “bekannt aus Facebook”, der “unaussprechbare Dinge (zoophilie)” erleiden musste und den man sechs Monate “aus der Ferne begleitet” (!!!) habe.

Die Tierheilpraxis Melanie Preker berichtet ebenfalls von Boss und natürlich auch von dessen angeblicher Vergewaltigung. In einem letzten Update wird berichtet, dass Boss nun auf einer Pflegestelle untergekommen sei. Mit keinem Wort wird das wahre Krankheitsbild erwähnt, obwohl man erwarten kann, dass ausgebildete Tierheilpraktiker dieses erkennen können. Auch der Tod von Boss wird verschwiegen.

Der “Lokalcompass Bochum” enthält einen Artikel, der 1:1 dem Geschwurbel der “Tierschützerin” Simone O. aus Facebook entspricht. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, vor dem kopieren den Text in Facebook aufzuklappen, sodass der erste Absatz im Artikel mit “Mehr anzeigen” endet.

Viele Berichte über den angeblichen Missbrauch haben ihre Quelle beim Verein “Tierfreunde Musher e.V.” und bei der Vorsitzenden Simone O.. Auf der aktuellen Webseite mit der internationalen Internetkennung .com und unvollständigem Impressum ist nichts  von Boss zu lesen. Andere Webseiten verwiesen jedoch auf eine deutsche Webseite tier-freunde-musher.de, die jedoch nicht mehr existiert. Man kann darüber spekulieren, warum sich der Verein hinter einer internationalen Domain versteckt; jedoch ist die Frage, warum die Urheber der Vergewaltigungslüge nichts mehr darüber auf ihrer Webseite stehen haben, weitaus interessanter!

Es ist nachgewiesen und somit unstreitbarer Fakt, dass Boss nicht sexuell missbraucht wurde. Er litt, wie in den im ersten Absatz erwähnten Artikeln nachzulesen ist, an Spondilosen und Cauda Equina. Ebenso ist nachlesbar, welche Odysee der Hund durch diverse Tierschutzorganisationen hinter sich hatte. Das Schicksal von Boss ist traurig und tragisch. Mit zoophilem Missbrauch hatte er nie etwas zu tun, aber bis Heute missbrauchen “Tierschützer” die Bilder seines durch Krankheit und Vernachlässigung geschundenen Körpers für ihre niederträchtigen Lügen!