Randnotizen

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Randnotizen vom anderen Ufer

Nichts neues im Fall Espenau

Der Mann, der höchstwahrscheinlich Opfer von Zoophiliehassern wurde, liegt laut Auskunft der Polizei immer noch im Koma. Die Beamten gehen nicht mehr davon aus, dass er zum Tathergang Auskunft geben kann, da es immer unwahrscheinlicher wird, dass er aufwachen wird bzw. dass er – sollte er doch noch aufwachen – geistig nicht in der Lage sein wird, etwas dazu zu sagen. Weitere Ermittlungsansätze sind nicht vorhanden, da sich auch keine Zeugen gemeldet haben.

Es ist also zweifelhaft, dass die Tat jemals aufgeklärt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Wir sind uns sicher, einge Zoophiliegegner wird es freuen.

Freunde der AgZ

Wir erinnern uns: als der ZETA-Verein im Februar 2014 den Zoophiles Rights Day auf dem Potsdamer Platz in Berlin abhielt, kam es zu einer „Gegendemonstration“, organisiert von der „Allianz gegen Zoophilie (AgZ)“. Neben deren Anhängern nahmen auch Mitglieder der Tierschutzpartei, des Vereins PAWU und rechte Gesinnungsgenossen daran teil. Es wurden Sätze wie „Ihr seit Dreck“ und „Vergasen!“ skandiert und die Polizei nahm mehrere Personen fest, die der rechtsradikalen Szene zugerechnet werden. Ebenfalls nahm der Landesvorsitzende der Berliner NPD Sebastian Schmidtke daran teil.

Derzeit eskaliert die Situation im mittleren Osten immer weiter. Flüchtlinge ertrinken zu hunderten im Mittelmeer und Deutschland muss mit über 700.000 Flüchtlingen rechnen. Da ist Sebastian Schmitke voll in seinem Element. Auf Facebook und Twitter ätzt er gegen Menschen, die alles verloren haben und liefert damit die geistige Grundlage für Brandstifter.

Daher erinnern wir daran, dass sich weder AgZ noch PAWU bis heute von rechtsradikalen Teilnehmern wie Schmidtke distanziert haben.

Ein Möchtegern antwortet

Vor gut einem Monat veröffentlichte Ralf eine Kritik über das Buch „Oliver Hell – Abschuss“. Wie zu erwarten hat das Buch nicht gut abgeschnitten. Kurz darauf hat der Autor Michael Wagner auf seinem Blog dazu Stellung genommen.

Leider zeigt er dabei erneut, dass er nichts verstanden hat und eine Rechtschreibprüfung ist ihm immer noch fremd. Was können wir ihm da empfehlen? Weiter so, denn besser kann er sein Unvermögen nicht beweisen!

Was wäre wenn…

Ein ganz neutrales Thema ist die Frage, was passiert mit dem Haustier im Falle eines Notfalles. Gerade Pet-Cardbei Singlehaushalten ist diese Frage berechtigt. Wer durch Unfall oder Krankheit nicht nach Hause kommen kann, lässt unfreiwillig sein Tier hilflos ohne Nahrung und Wasser in der Wohnung zurück.

Dîe Lösung heisst „Pet-Card“, die alle wichtigen Informationen enthält, damit sich dem Haustier geholfen werden kann. Sie sollte zusammen mit dem Personalausweis in der Brieftasche sein, sodass Rettungskräfte oder Polizei diese findet. Dazu einfach die PDF ausdrucken, ausschneiden, ausfüllen und wenn möglich einlaminieren.

Randnotizen vom anderen Ufer

Vergebene Müh‘

Nachdem vor gut zwei Jahren im Tierschutzgesetz ein Paragraph in Kraft trat, mit dem zoophile Kontakte verboten wurden, haben sich die meisten „Tierschützer“ von dem Thema abgewandt und beschäftigen sich wieder echten Tierschutzthemen.

agz_justizministerNicht so einige Fanatiker, die immer noch in ihren Grüppchen auf Facebook Gift und Galle gegen Zoophile spucken. Denen kann die Verfolgung nicht weit genug gehen. So forderten sie schon mal eine Art Tierficker-Schufa und wollen, dass ein Zoophilieverbot zurück ins Strafgesetzbuch kommt.

Offenbar meinen sie es damit so ernst, dass sie sich mit diesem Anliegen an das Bundesjustizministerium gewandt haben. Dessen Antwort war eindeutig: „Es gibt keine Veranlassung, eine solche Änderung in den Gesetzen vorzunehmen.“.

Demonstratiönchen in Linz

Es ist Sommer, das Wetter schön, da kommen die Facebookhelden der „Allianz gegen Zoophilie“ heraus und veranstalten wieder das eine oder andere Demonstratiönchen. Oder wie auch immer man so eine Veranstaltung nennen mag, die aus 5-10 Personen, einem Gartenpavillion aus dem Baumarkt und zwei Klapptischen mit Flyern besteht.

Eine der „Demonstranten“, Elke Cremer, hat es nicht sein lassen können, einen jungen Waschbär, den sie derzeit aufzieht, mitzunehmen. Waschbären sind Wildtiere, auch wenn sie von Hand aufgezogen werden. Ob dem Tierchen der Stress der Veranstaltung mit fremden Menschen, Geräuschen und Gerüchen toll fand? Dazu Temperaturen von fast 30° auf einem gepflasterten Platz. Das so etwas ausgrechnet von Leuten, die auch gegen Wildtiere in Zirkussen protestieren, geduldet wird, ist erstaunlich. Das nennen wir doch mal wahre Tierliebe!

Erosionen im Feld der Gegner

Nun jammern die Hetzer über Menschen, die vernünftig werden, weil sie merken wie sinnfrei und dämlich die Aktionen sind und in logischer Konsequenz die Gruppe verlassen.

agz_reinerle_jammert_2„Jemand die unsere AgZ-Gruppe verlassen hat schrieb mir das sie in der AgZ keinen Sinn und kein Vorankommen sieht…..“

Da wird natürlich noch mal nachgetreten: „Das muss ich mir von jemanden nicht sagen die noch agz_reinerle_jammert_1nie auf eine VA von AgZ war und meint wenn sie einen Rat bzw Tipp braucht, dann müssen wir sofort springen. […] Ich werde […] mich von profilierende Selbstdarsteller fern halten…“

Leider kennen wir ihn zu gut um zu wissen, das er und seine Mitstreiter nicht im geringsten Nachvollziehen können, warum die ausgetretene Person gegangen ist. Und auch sein Versprechen „Werde demnächst nicht mehr auf FB präsent sein…“ ist wie immer nur lauwarme Luft.

Die Gewaltfantasien von Jean Pierre Hort

Schon etwas älter sind der Screenshot mit Aussagen, die einer der Mitglieder der „Allianz gegen Zoophilie“ tätigte.

jph_1So schrieb er: „Gezielter Mord ist noch eine Ausnahme, aber Brandstiftungen, Bombenanschläge, Überfälle, Einbrüche und Vandalismus gehören fast schon zum Alltag. […] Meine Damen und Herren, es grüßt der Terror.“

So weit, so schlimm, aber seine Gewaltfantasien sind nichts neues. Allerdings erscheinen seine Aussagen in einem ganz neuen Licht, nachdem vor knapp zwei Wochen in Espenau ein Zoophiler fast totgeschlagen wurde. Zwar ist es wohl weit hergeholt, ihn mit den Taten direkt in Verbindung zu bringen, aber andererseits sagt man ja auch, das sind die „Geister, die man rief“. Es düfte jedenfalls sicher sein, dass Herr Hort das Attentat nicht verurteilt und höchstwahrscheinlich sogar klasse findet.

Randnotizen vom anderen Ufer

Mit dem Titel „Randnotizen vom anderen Ufer“ werden wir hier in unregelmäßigen Abständen von rechtspopulistischen Vorkommnissen aus dem Bereich der Zoophiliegegner berichten. Tut das not? Ja, denn leider muss man denen immer wieder die Maske ihres Gutmenschentums abreißen, um zu zeigen, welchen „Neigungen“ man in diesen Kreisen nachgeht.

Rechter Verlinker

gerlang_link_blu-news

Tweet von R. Gerlang, die Adresse http://t.co/OzFdraJvoN ist eine Weiterleitung nach blu-news.de

Der Leiter der Allianz gegen Zoophilie (AgZ) Reiner Gerlang hat Twitter als Medium für sein „Geschnatter“ entdeckt. Er verlinkt auffällig oft auf Artikel der Tierrechtsorganisation PETA. Was er wohl dazu sagt, dass PETA in den USA Tierheime betreibt, die man eher mit dem Begriff „Tötungsstation“ beschreiben kann?

Auffällig auch, dass er – nicht zum ersten Mal – auf einen rechtspopulistischen Blog verlinkt. Dies mal verlinkt er auf einen Artikel des Blogs „blu-News“. blu-News ist nichts anderes als eine Absplitterung von PI-News und ist ebenso rechtspopulistisch und islamfeindlich. Selbstverständlich werden Gerlang und seine Kameraden wieder jede Rechtslastigkeit leugnen.

Geklaute Zugriffszahlen

Wenn man sich den Besucherzähler auf animal-pi.de ansieht, kommt man ins staunen. 835.393 Zugriffe nur aus Deutschland. Donnerwetter! Von solchen Zahlen träumt so manche große Tageszeitung. Wenn es denn stimmen würde. Fragt man den Dienst Alexa, eine Seite, die sich mit Besucherzahlen auf Webseiten beschäftigt, so stellt man fest, dass animal-pi im World Ranging auf Platz 12.059.178 steht. Zum Vergleich, der Vorgänger dieser Seite zoophiler-tierschutz.info steht auf Platz 6.854.341, also rund 5,2 Millionen Ränge höher. Wenn also der Zähler auf animal-pi stimmen würde, hätte der zoophile Tierschutzblog rund 1,5 Millionen deutsche Besucher. Bei aller Ehre, aber das hieße, unsere alte Seite hätte das Niveau eines Leitmediums.

Es fällt aber noch etwas anderes ins Auge. Der Zähler auf animal-pi ist offenbar geklaut. Der Besucherzähler ist vom Dienst flagcounter. Wenn man sich die Verlinkung ansieht, stellt man fest, dass es sich um das Konto IyGU bei flagcounter handelt. Und dies ist das Konto der Webseite sommers-sonntag.de. Wenig überraschend ist es, dass die Seite ist stramm rechts ist und in den Dunstkreis der Verschwörungstheoretiker gehört, die uns erzählen wollen, die Bundesrepublik gäbe es gar nicht.

Es ist für jeden recht einfach festzustellen, das es sich im das gleiche Konto bei flagcounter handelt. Streicht man mit der Maus über den Zähler, zeigen die meisten Webbrowser unten links die URL http://info.flagcounter.com/IyGU an. Lässt man sich vom Browser die Grafikinfo anzeigen, wird einem die Adresse angezeigt, wo sich der Zähler die Daten her holt: http://s07.flagcounter.com/count/IyGU/

Stellt sich jetzt die Frage, wie wichtig ist es nun zu erfahren, wieviele Besucher animal-pi wirklich hat. Mit Sicherheit deutlich viel viel weniger als das Youtube-Video von den Prinzen „Alles nur geklaut„.