Tierquälerei

now browsing by tag

 
 

Warum Fencehopper ein No-Go sind

Der versuchte Totschlag im Juni an einem zoosexuellen Mann in Espenau, der rund zwei Monate davor auf frischer Tat in einem Pferdestall erwischt wurde, polarisiert auch innerhalb der zoophilen Community. Durchaus zu Recht haben sogenannte „Fencehopper“ keinen guten Ruf. Die meisten Zoophilen lehnen ein derartiges Vorgehen ab.

Unter Fencehopping versteht man das Betreten von fremden Grundstücken (Gärten, Koppeln, Weiden, Ställe, etc.) ohne Wissen und Zustimmung des Eigentümers in der Absicht, mit den dort befindlichen Tieren in Kontakt und ihnen (meistens) körperlich näher zu kommen.
Neben der Gefahr der sozialen Ächtung im persönlichen Umfeld ist Fenchopping eine Straftat, die zur Anzeige gebracht werden kann (Antragsdelikt) und somit für den Fencehopper rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Das widerrechtliche Betreten eines fremden Grundstücks kann nach §123 StGB als Hausfriedensbruch geahndet werden. Wenn Tiere zu schaden kommen, wird dieses gemäß §17 Tierschutzgesetz als Tierquälerei und ggfl. auch nach §303 StGB als Sachbeschädigung geahndet. Ausserdem sind zoosexuelle Akte seit Mitte 2013 durch den §3 Tierschutzgesetz verboten.

Den meisten Fencehoppern muss man unterstellen, dass sie es nur zur eigenen sexuellen Befriedigung tun. Zoophile, die sich auch emotional zu einem Tier in einem fremden Stall hingezogen fühlen, dürften eher die Ausnahme sein. Es ist allerdings auch so, dass es Zoophile gibt, die sich zu Pferden hingezogen fühlen, aber keine Möglichkeiten haben, ein eigenes Pferd zu halten. Unter diesen Zoo’s dürfte es einige geben, die schon mit dem Gedanken gespielt haben, fencehopping zu begehen. Zum Glück sind die meisten jedoch anständig genug, es bei dem Gedanken zu belassen.

Es sind auch immer wieder Vorfälle mit Fencehoppern, durch die das Thema Zoophilie negativ in die Öffentlichkeit dringt. Die Presse springt darauf an und wirft Fencehopper mit Pferderippern in einen Topf. Für Tierhalter ist es eine unerträgliche Situation, wenn jemand auf Weiden oder in Ställe eindringt. Man kann nicht wissen, ob jemand nur schmusen, kuscheln oder vielleicht auch Sex will oder ob es ein Sadist ist, der sein Verlangen nach Gewalt ausleben will.

Das Fazit kann daher nur sein, dass Fencehopping unter keinen Umständen gutzuheißen ist. Es gibt keine Gründe dafür, aber genügend, die dagegen sprechen. Zoophilen, die Fencehopping für eine tolerabele Alternative halten, weil man sich kein eigenes Tier halten kann, muss gesagt werden, dass man halt sein Leben so umstellen muss, dass es möglich wird. Jeder zoophile Tierhalter beweist, dass es möglich ist. Daher ist es nur eine Ausrede, wenn jemand sagt, es sei ihr/ihm nicht möglich. Man muss es nur wirklich wollen!

Und wie soll man nun über den zoosexuellen Mann, der bis heute im Koma liegt, denken? Nun, seine Taten als Fencehopper waren eindeutig falsch und er hätte zurecht von einem Richter verurteilt werden müssen. Man kann auch als Zoophiler Verständnis aufbringen, wenn einem Pferdehalter die Hand ausrutscht, wenn er so einen – wie in Grevesmühlen geschehen – auf frischer Tat erwischt. Im Fall von Espenau muss man jedoch differenzieren.

Wenn sich bewahrheitet, was aufgrund der Umstände wahrscheinlich ist, dann war er als Fencehopper ein Täter, der wegen seiner Neigung zum Opfer wurde. Es handelte sich dort eben nicht um eine Tat im Affekt von Pferdehaltern, sondern um eine in zeitlich großem Abstand stattgefundene Tat von Personen, die gezielt jemanden aufgrund der Neigung „kalt“ machen wollten. Im amerikanischen Rechtssystem gibt es dafür den in Deutschland nicht vorhandenen Straftatbestand des Hassverbrechens.

Die These, dass dem Mann nichts passiert wäre, wenn er nicht in einen fremden Stall eingedrungen wäre, ist nur die halbe Wahrheit und zu simpel gedacht, denn es wurden und werden auch andere Zoophile in Deutschland immer wieder an Leib und Leben bedroht. Man muss also davon ausgehen, dass diese Tat mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann begangen worden wäre, wenn in Espenau ein Zoophiler aus einem anderen Grund stadtbekannt wäre.

Oliver Hell – Abschuss: eine Buchkritik

Buch-Titel: Oliver Hell – Abschuss
Autor:  Michael Wagner

Inhalt/Kurzbeschreibung:
Ein Mordfall beschäftigt den Ermittler, die fiktive Romanfigur und unseren Romanhelden „Oliver Hell“. Schnell stellt sich heraus, das es sich bei dem Opfer um einen „Zoophilen“ (in Wahrheit einen Zoosadisten) handelt, der seit geraumer Zeit Gräueltaten an Tieren verübt um sich so sexuelle Befriedigung zu verschaffen.
Schnell findet sich Oliver Hell in der Zoophilen-Szene wieder und stößt auf die tiefsten Abgründe menschlicher Sexualität.
Das Motiv scheint zuerst unklar, aber schnell drängt sich der Verdacht auf, das Selbstjustiz im Namen der geschändeten Tiere das Motiv des Mörders war.. oder steckt dahinter gar ein gottesfürchtiger Mensch, der im Namen des Herrn über gut und böse richtet ?

Nun habe ich mich dazu entschlossen, gleich zwei mal eine entsprechende Buchkritik zu verfassen.  Als zoosexueller Mensch empfinde ich dieses Werk alles andere als berauschend und beflügelnd, jedoch erscheint mir meine persönliche Haltung zu dem thematischen Inhalt nicht als ausreichend um ein literarisches Werk zu kritisieren.  Daher wird es eine Kritik/Rezension geben die sich mit dem Werk selbst und unbefangen beschäftigt und eine solche, die auch das Thema und deren Behandlung innerhalb dieses Romans zu Grunde legt.

Kritik (aus neutraler Sicht / nicht auf die Thematik bezogen):
„Self Publishing“
Einer der Begriffe die unsere Moderne mittlerweile geprägt haben. Wo früher noch ein Manuskript erst eine handvoll Lektoren nahmhafter Buchverlage überzeugen musste, kann heutzutage praktisch jeder der knapp 30,00 Euro in sein „Hobby“ investieren möchte ein Buch auf den Markt bringen.
Zwar wird dieses nicht in großen Auflagen hergestellt und liegt somit auf Lager oder gar in der Buchhandlung um die Ecke, sondern kann durch moderne Technik auf Abruf für den Endverbraucher, also den „Kunden“ binnen kürzester Zeit als Einzelstück angefertigt werden.
Dies bedeutet das eine regelrechte Überflutung des Marktes stattgefunden hat. Zum einen erfährt der Buchmarkt dadurch etwas Wiederbelebung, da sehr viele neue und krative Köpfe Ihre Ideen und Geschichten nun auch ohne die oftmals voreingenommene Haltung eines Lektoriats veröffentlichen können.  Zum anderen bedeutet das selbstredend, das auch jede Menge Material auf den Markt kommt, welches man getrost als literarischen Bockmist betiteln kann.

So auch dieses Werk. Nun setzt sich die Reihe der fiktiven Romanfigur „Oliver Hell“ nun schon zum vierten Male fort. Da sollte man meinen, der Autor hätte genug Zeit gehabt, ein Werk abzuliefern, welches gut leserlich ist und dem Leser Freude bereitet.
Hier muss gesagt werden, das ich nicht einer der Menschen bin die auf eine absolut korrekte Rechtschreibung Wert legen (jeder macht ja Fehler).  Denn auch bei Bestsellern habe ich schon oftmals erlebt, das sich hier und da ein kleiner Rechtschreibfehler eingeschlichen hat.

Schon die recht trockene Einleitung stimmte mich nachdenklich, zumindest so lange bis unzählige Dialoge zwischen den Protagonisten in diesem Werk mir jeglichen Lesespaß raubten. Beinahe jeder dritte Satz ist ein, oder gar eine Verkettung von Dialogen, was das lesen dieses Romans sehr erschwert.  Nachdem man ein paar Seiten gelesen hat, weis man oftmals nicht mehr was zwei oder drei Seiten vor dem aktuellen Dialog geschrieben stand, so das man um sicher zu gehen immer wieder zurück blättern muß, um sich noch einmal die vorhergehenden Dialoge oder die Handlung in Erinnerung zu rufen. Und das sage ich bewußt als Person, die einen Text normaler Weise überfliegt und sich nach Monaten noch an den exakten Wortlaut erinnert.

Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr lieblos erdacht worden, was auch schnell an den Namen der einzelnen Protagonisten auffällt.
Vieles ist sehr schlecht oder offensichtlich gar nicht recherchiert worden. Selbst mit Fahrzeugherstellern und Modellen scheint sich unser Autor nicht auszukennen, was ich in einem privaten Gespräch nicht verübeln würde, aber in einem Buch bei so ausführlichen Nennungen besser recherchieren muss.
Die behandelte Thematik in diesem Werk wirkt auf den Leser eher verstörend. Aber dies, so scheint es mir, liegt auch ganz im Sinne des Autors. Dieser hat ja laut seiner Aussage bzw. seiner Schlussworte versucht, sich in seine Protagonisten hineinzuversetzen, was entweder nur eine Floskel oder aber nicht gelungen ist.
Das nächste mal, wenn ich eine Lektüre für die Abendstunden suche, werde ich mit Sicherheit zu einem Mitmachheft von Bob der Baumeister greifen, jedoch nicht zu einem weiteren Teil der Oliver Hell Reihe.

Kritik: (Persönlich / Themen bezogen)
An dieser Stelle erspare ich mir, noch einmal näher auf Dialoge, Lesbarkeit oder Lesespaß einzugehen, welches ein gutes Buch mit sich bringen sollte. Daher wird dieser Teil meiner Kritik etwas persönlicher und Themen bezogener ausfallen.

Als ich bei diversen Gruppen auf Facebook die Empfehlung zu diesem Werk fand, war mir bereits klar wie sich der Autor mit der Thematik „Zoosexualität/Zoophilie“ auseinandersetzen würde.  Dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb stand für mich fest, das ich dieses Buch antun muss!
Nach langer Zeit fand ich nun dieses Werk für unter 3 Euro in einer E-Book Variante bei Amazon, so das ich nicht lange zögerte und dieses erwarb.
Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt, handelt dieser Roman von einem Ermittler, welcher in einen Mordfall involviert wird. Das Opfer, ein „zoophiler“ wurde mit einem Jagdpfeil erschossen.  Bei seinen Ermittlungen bekommt Oliver Hell, wie könnte es anders sein, Einblick in eine „Zoophilen“-Szene und stößt auf alle möglichen Perversionen. Hier wird einmal wieder jeder Zoophile als Monster dargestellt.
Auf die Unterschiede zwischen Zoophilen und  Zoosadisten verweist niemand. Neben Ziegen, Schafen und Pferden finden sich auch weitere Tierleichen verscharrt im Wald, die dort wohl von  „Zoophilen“ um ihr Leben gebracht wurden.
Die „guten Helden“ in diesem Werk zeigen ganz offensichtlich Ihre Abneigung gegenüber zoophilen Menschen. Dies so denke ich, spiegelt auch ganz klar die Absichten und persönliche Haltung des Autors wieder. Irgendwie erinnert mich dieses Werk doch ein klein wenig an Hetz-Niederschriften und Geschichten, die nur dazu dienen, unliebsame Gruppen zu diffamieren. Ja das gab es schon, jedoch ist es nicht meine Absicht die „Nazikeule“ zu schwingen!
Nachdem ich mich dazu durchgerungen habe, dieses „Meisterwerk“ zu Ende zu lesen, war mein Erstaunen um so größer, als ich die Schlussworte dieses Romanes las. Hier betont der Autor zum einen, dass es sich um rein fiktive Figuren handle und was mich zum entsetzen brachte, das er sich in die Figuren hineinversetzt habe. Auch möchte ich erwähnen, dass er, so schreibt er zumindest in seinen Schlussworten, „zoophile“ für krank und behandlungsbedürftig hält.

Dieses Werk spiegelt alles an widerlicher Fantasie wieder, jedoch nicht das Leben eines Zoophilen! Da frage ich mich, wer hier über krankhafte Fantasien verfügt? Ich, der Zoophile oder der ach so „tierliebe“ Autor.

Wäre der Schreibstil etwas flüssiger, die Dialoge etwas sparsamer gehalten und wäre in diesem Werk ersichtlich, das dies ein „entgleister“ Zoophiler (also Zoosadist) war, der diese Tiere so schändete oder hätte Oliver Hell gar Denkanstöße bei Zoophilen gesucht, ja dann hätte dieses Werk noch ein „Ok“ bekommen. Aber angesichts dieses spürbaren Hasses und der permanenten Verunflimpfung und Darstellung als Monster, sehe ich davon ab, zu diesem Werk eine andere Empfehlung als jene zu geben, es im Winter zum anfeuern des Kamins zu nehmen.

Wo bezieht der Autor seine Informationen her, oder wer half beim recharchieren? Dies wird ganz schnell klar, wenn man nur einmal auf den Blog des Autors schaut.
Er nahm an Demosntrationen der „Allianz gegen Zoophile“ teil und scheint darüber hinaus auch mit einigen dieser Personen in Kontakt zu stehen. Zudem wirbt er auf seinem Blog für eine Demonstration, verweist auf entsprechende Links in Facebook-Gruppen und erklärt ganz klar, das er eben auch deren Idiologien teilt.
Das wirft die Frage auf, ob der Autor selbst diese Ansichten oder auch Ideologien bereits teilte oder ob er von diesen Personen „inspiriert“ wurde und all seine Informationen von denen auf den Tisch gelegt bekam.  Hier wird wieder einmal mehr deutlich, wie gefährlich idiologisch verbohrte Gruppen doch sind: Falsche Aufklärung und nichts weiter als der pure Hass, der dafür sorgt, dass selbst vor Betrug und Manipulation nicht zurück geschreckt wird.

Dies wird das erste E-Book sein, das ich bei Amazon zurück gehen lasse. Abgesehen davon, dass es einfach nur grottenschlecht ist, sehe ich es nicht ein, dem Autor hierfür auch noch irgendwelche Tantiemen zu gönnen. Das dieses Werk gute Bewertungen auf Amazon erhalten hat, zeigt einmal mehr wie schnell im Internet manipuliert werden kann. Ich bin mir sicher, das viele Mitglieder aus dem Lager der Zoophiliegegner und -hasser der Meinung waren, eine positive Rezension verfassen zu müssen.

Randnotizen vom anderen Ufer

Vergebene Müh‘

Nachdem vor gut zwei Jahren im Tierschutzgesetz ein Paragraph in Kraft trat, mit dem zoophile Kontakte verboten wurden, haben sich die meisten „Tierschützer“ von dem Thema abgewandt und beschäftigen sich wieder echten Tierschutzthemen.

agz_justizministerNicht so einige Fanatiker, die immer noch in ihren Grüppchen auf Facebook Gift und Galle gegen Zoophile spucken. Denen kann die Verfolgung nicht weit genug gehen. So forderten sie schon mal eine Art Tierficker-Schufa und wollen, dass ein Zoophilieverbot zurück ins Strafgesetzbuch kommt.

Offenbar meinen sie es damit so ernst, dass sie sich mit diesem Anliegen an das Bundesjustizministerium gewandt haben. Dessen Antwort war eindeutig: „Es gibt keine Veranlassung, eine solche Änderung in den Gesetzen vorzunehmen.“.

Demonstratiönchen in Linz

Es ist Sommer, das Wetter schön, da kommen die Facebookhelden der „Allianz gegen Zoophilie“ heraus und veranstalten wieder das eine oder andere Demonstratiönchen. Oder wie auch immer man so eine Veranstaltung nennen mag, die aus 5-10 Personen, einem Gartenpavillion aus dem Baumarkt und zwei Klapptischen mit Flyern besteht.

Eine der „Demonstranten“, Elke Cremer, hat es nicht sein lassen können, einen jungen Waschbär, den sie derzeit aufzieht, mitzunehmen. Waschbären sind Wildtiere, auch wenn sie von Hand aufgezogen werden. Ob dem Tierchen der Stress der Veranstaltung mit fremden Menschen, Geräuschen und Gerüchen toll fand? Dazu Temperaturen von fast 30° auf einem gepflasterten Platz. Das so etwas ausgrechnet von Leuten, die auch gegen Wildtiere in Zirkussen protestieren, geduldet wird, ist erstaunlich. Das nennen wir doch mal wahre Tierliebe!

Erosionen im Feld der Gegner

Nun jammern die Hetzer über Menschen, die vernünftig werden, weil sie merken wie sinnfrei und dämlich die Aktionen sind und in logischer Konsequenz die Gruppe verlassen.

agz_reinerle_jammert_2„Jemand die unsere AgZ-Gruppe verlassen hat schrieb mir das sie in der AgZ keinen Sinn und kein Vorankommen sieht…..“

Da wird natürlich noch mal nachgetreten: „Das muss ich mir von jemanden nicht sagen die noch agz_reinerle_jammert_1nie auf eine VA von AgZ war und meint wenn sie einen Rat bzw Tipp braucht, dann müssen wir sofort springen. […] Ich werde […] mich von profilierende Selbstdarsteller fern halten…“

Leider kennen wir ihn zu gut um zu wissen, das er und seine Mitstreiter nicht im geringsten Nachvollziehen können, warum die ausgetretene Person gegangen ist. Und auch sein Versprechen „Werde demnächst nicht mehr auf FB präsent sein…“ ist wie immer nur lauwarme Luft.

Die Gewaltfantasien von Jean Pierre Hort

Schon etwas älter sind der Screenshot mit Aussagen, die einer der Mitglieder der „Allianz gegen Zoophilie“ tätigte.

jph_1So schrieb er: „Gezielter Mord ist noch eine Ausnahme, aber Brandstiftungen, Bombenanschläge, Überfälle, Einbrüche und Vandalismus gehören fast schon zum Alltag. […] Meine Damen und Herren, es grüßt der Terror.“

So weit, so schlimm, aber seine Gewaltfantasien sind nichts neues. Allerdings erscheinen seine Aussagen in einem ganz neuen Licht, nachdem vor knapp zwei Wochen in Espenau ein Zoophiler fast totgeschlagen wurde. Zwar ist es wohl weit hergeholt, ihn mit den Taten direkt in Verbindung zu bringen, aber andererseits sagt man ja auch, das sind die „Geister, die man rief“. Es düfte jedenfalls sicher sein, dass Herr Hort das Attentat nicht verurteilt und höchstwahrscheinlich sogar klasse findet.

Sind „Anti’s“ doof?

Hoch schlagen die Wellen wegen eines „Kuhstechers“, der sein Unwesen in Aubing bei München trieb. Mehrere Kühe wurden verletzt, drei mussten anschließend getötet werden. Ein klassischer Fall von sadistischer Tierquälerei.

In der Abendzeitung wird dazu der Psychotherapeut Dr. Lüdke befragt. Korrekt beantwortet er die Fragen und beschreibt das Bild eines Sadisten. An keiner Stelle fällt das Wort Zoophilie oder spricht er von einer zoophilen Tat. Würde er zu einem Frauenvergewaltiger befragt werden, wären seine Antworten wohl sehr ähnlich ausgefallen. Selbst PETA, sonst auch nicht gerade für ihre Sachlichkeit zu diesem Thema bekannt, stellt korrekt fest, dass es sich um sadistische Taten handelt, die nach §17 TschG bestraft werden. Das der Täter bei seinen Taten womöglich auch sexuell erregt war, lässt keine Rückschlüsse darauf zu, ob er zoophil veranlagt ist. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sogar eher gering sein.

Zoophiliegegner spekulieren auf ihrer Facebookseite, ob Zoophile dieses Interview auch gelesen haben. Ja, haben wir! Wir wissen den Inhalt sogar zu verstehen.

Damit kommen wir zurück auf die Frage in der Überschrift: Sind „Anti’s“[1] doof? Nein, nicht wirklich, auch wenn ich aus vielen Gesprächen mit denen weiß, dass man diesen Eindruck bekommen kann. Die korrekte Antwort ist eher, dass sie verschlagen sind. Sie benutzen wider besseren Wissens die Taten von sadistischen Tierquälern, um Zoophile damit in Verbindung zu bringen. Das geht so weit, dass sie ihre eigenen Anhänger glauben lassen, Zoophilie und Zoosadismus seien das gleiche und alle zoophilen Menschen somit Zoosadisten.

Das ist jedoch so, als wenn man von Frauenvergewaltigern schließen würde, alle Heterosexuellen seien Vergewaltiger. Diesen Vergleich wiederrum verstehen die Anti’s nicht. Sie sind halt doch irgendwie doof.

_______
[1] Mit „Anti’s“ sind Zoophiliegegner gemeint, die sich vor allem auf Facebook austoben.

Über Mettigel und das Zoophilieverbot

Da gibt es einen Kabarettisten, der – da er selbst Veganer ist – nicht nur über den alltäglichen politischen Wahnsinn spricht, sondern auch über die gesellschaftlichen Probleme im Umgang mit dem Fleischkonsum. Von ihm kommt auch der legendäre Spruch „Der Deutsche frisst Fleisch bis er furzt wie ein Klingone!“

Letztes Jahr sprach er in seinem Programm auch über das Thema Zoophilie und sinnierte über den Unsinn eines Verbotes. Da zeigt es sich nicht nur an dem was er sagt, sondern auch an der Reaktion des Publikums, dass die Welt nicht nur aus verbohrten Menschen besteht, die nicht differenzieren können und das dumme Geplapper von Tierschützern Zoophiliegegnern glauben.

Armes Deutschland

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich gemeinsam mit David Zimmermann im damaligen Landwirtschaftsausschuss des Bundestages gesessen. Unter dem Vorsitz der verblichenen FDP wurden Sachverständige zu den unterschiedlichsten Fragen des neuen Tierschutzgesetzes gehört.

Bis auf die Lobbyisten der Agrarindustrie sprachen sich alle für ein gesetzliches Verbot der Ferkelkastration und der Schnäbelbeschneidung aus. Die Anhörung zog sich quälend lange hin. Heraus kam letztendlich, wie euch sicher bekannt ist, die unsägliche Fristenreglung zugunsten der Agrarproduzenten. Umso überraschender war es dann, dass das Zoophilieverbot mit schnellstmöglicher Geltung, sozusagen en passant, durchgewunken wurde.

Alles andere ist allgemein bekannt. Aber warum erzähle ich euch dass?

Heute morgen höre ich im Radio, das der Landwirtschaftsminister einen Gesetzesentwurf vorlegt, in dem er auf freiwillige Vereinbarungen mit den skrupelosen Massentierhaltern bauen will!

Ich kann garnicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte.
(Max Liebermann)

Die politisch-moralische Ausrichtung des vor 1 1/2 Jahren verabschiedeten Tiernutzungsschutzgesetz wird einem jetzt noch mal in aller Klarheit vor Augen geführt. Unter dem Deckmantel des Tierschutzes werden die Verursacher von massenhaftem Tierleid unter (kapitalistischen) Artenschutz gestellt.

Eine verschwindend geringe sexuelle Minderheit dagegen wird unter Generalverdacht gestellt, diskriminiert und mit Strafe bedroht.

Armes Deutschland !!!

Eine unendliche Geschichte…

…oder besser: das unendliche Märchen von der Dogge Boss

Was fuer ein Drama um die arme, schwerkranke und inzwischen seit rund zwei Jahren tote Dogge Boss. Bereits mehrfach wurde darüber berichtet, sowohl auf diesem Blog, als auch auf den Seiten des ZETA-Vereins und bei doggennetz.

Die Dogge BossDennoch nimmt es kein Ende, dass dieser Hund bis heute immer wieder in Tierschutzkreisen auftaucht oder besser gesagt in Kreisen, die allen ernstes von sich behaupten, sie würden dem Tierschutz zugehören. So liest man immer wieder in diversen Foren immer neue Geschichten und in diversen Onlinemagazinen und Blogs wird bis heute über den Hund berichtet. Oftmals so, als sei es ein aktueller Fall.

Erschreckend, dass vermeintlich seriöse Webseiten unreflektiert die Lügen verbreiten. So schreibt die Hundeschule “Team Lupus” von der Notfalldogge Boss “bekannt aus Facebook”, der “unaussprechbare Dinge (zoophilie)” erleiden musste und den man sechs Monate “aus der Ferne begleitet” (!!!) habe.

Die Tierheilpraxis Melanie Preker berichtet ebenfalls von Boss und natürlich auch von dessen angeblicher Vergewaltigung. In einem letzten Update wird berichtet, dass Boss nun auf einer Pflegestelle untergekommen sei. Mit keinem Wort wird das wahre Krankheitsbild erwähnt, obwohl man erwarten kann, dass ausgebildete Tierheilpraktiker dieses erkennen können. Auch der Tod von Boss wird verschwiegen.

Der “Lokalcompass Bochum” enthält einen Artikel, der 1:1 dem Geschwurbel der “Tierschützerin” Simone O. aus Facebook entspricht. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, vor dem kopieren den Text in Facebook aufzuklappen, sodass der erste Absatz im Artikel mit “Mehr anzeigen” endet.

Viele Berichte über den angeblichen Missbrauch haben ihre Quelle beim Verein “Tierfreunde Musher e.V.” und bei der Vorsitzenden Simone O.. Auf der aktuellen Webseite mit der internationalen Internetkennung .com und unvollständigem Impressum ist nichts  von Boss zu lesen. Andere Webseiten verwiesen jedoch auf eine deutsche Webseite tier-freunde-musher.de, die jedoch nicht mehr existiert. Man kann darüber spekulieren, warum sich der Verein hinter einer internationalen Domain versteckt; jedoch ist die Frage, warum die Urheber der Vergewaltigungslüge nichts mehr darüber auf ihrer Webseite stehen haben, weitaus interessanter!

Es ist nachgewiesen und somit unstreitbarer Fakt, dass Boss nicht sexuell missbraucht wurde. Er litt, wie in den im ersten Absatz erwähnten Artikeln nachzulesen ist, an Spondilosen und Cauda Equina. Ebenso ist nachlesbar, welche Odysee der Hund durch diverse Tierschutzorganisationen hinter sich hatte. Das Schicksal von Boss ist traurig und tragisch. Mit zoophilem Missbrauch hatte er nie etwas zu tun, aber bis Heute missbrauchen “Tierschützer” die Bilder seines durch Krankheit und Vernachlässigung geschundenen Körpers für ihre niederträchtigen Lügen!