Tierschutzfaschismus

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Hetze und Hetze

Schon mehrmals wurde sowohl hier als auch auf dem Vorgängerblog über die Hetze rechtsdrehender Tierschutzativisten Zoophiliehasser Zoophiliegegner in Facebook berichtet.

Schon seit Jahren wissen wir, dass das Melden derartig menschenerachtender Kommentare bei Facebook sinnlos ist. Auch Strafanzeigen liefen regelmäßig ins Leere, da Polizei und Staatsanwaltschaften kaum Interesse zeigten. Verfahren wurden mangels öffentlichem Interesse eingestellt, oder – wenn es mal zu einem Prozess kam – verkam die Verhandlung wegen der offensichtlichen Inkompetenz des Staatsanwalts zu einer Farce.

Erst seit den Diskussionen um die Flüchtlingskrise und den dadurch in sozialen Medien überhand nehmenden faschistischen Umtrieben gelangte die Problematik, wie Facebook damit umgeht, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Neuerdings echauffieren sich Politik, Leitmedien und sogar der Boulevard darüber.

Nicht selten las man bei Zoophiliegegnern faschistische Phrasen wie man sie derzeit auch häufig von „besorgten Bürgern“ und Pegidioten lesen kann:

Michaela_Holland_KZ_wiedereroeffnentanja_leinenberger_gewehrkugel

Als sich der jüdischstämmige Kabartist Oliver Polak den Scherz erlaubte, auf seiner Facebookseite zu schreiben, er wolle ein Tierbordell eröffnen, brachen bei einigen Zoophiliehassern alle Dämme:

Kommi_PolakÖ_JudenschlampenKommi_Polak_DuscheKommi_Polak_NazivergleichÜberhaupt kann man den Eindruck gewinnen, dass die gesamte Szene der Zoophiliegegner von rechtem Pack versifft ist. Da gehört es wohl zum guten Ton, auch islamfeindlich zu sein. Dies stellte auch die Gruppe „Brav im schwarzen Block“ mehrfach [1] [2] fest.

reiner_gerlang_islamhasserAgZ_rechtsradikaler_Blogger_1ct_likes_pegidact_hetzt_gegen_juden

Ob sich bei Facebook durch die aktuelle Diskussion etwas ändert, muss man abwarten. Bisher zeigen sich deren Verantwortliche nur widerwillig und man hat das Gefühl, dass die sich denken, was interessiert es eine amerikanische Eiche, wenn sich ein deutsches Wildschwein daran kratzt.

Vielleicht sind wir einfach gezwungen, uns an eine Diskussionskultur gewöhnen, die aus den USA – der Heimat von Facebook, Google und Twitter – kommt und in der Werte gelten, wonach Nippel zensiert werden, aber Hatespeech gemäß dem ersten Verfassungszusatz zur Meinungsfreiheit gehört.

Das war’s jetzt?

Mehr durch Zufall als mit Absicht konnte man bemerken, dass seit kurzem die Seiten und Gruppen der „Allianz gegen Zoophilie“ (AgZ) im Fratzenbuch in Facebook verschwunden sind. Ob gelöscht oder nur versteckt, weiss man natürlich nicht, aber wenn man das Grundrauschen in Form von Postings des AgZ-Gründers Reiner Gerlang (alias Vicky Lehmann, Marlies Braun, Ulrike Meyer, Reiner Langenspeer, Sabine Schelling, Marie Baum, Bernd Streier, u.v.m.) liest, scheint das gegnerische Lager nun ganz erodiert zu sein.

In seinem Abschiedsposting [1] [2] jammert Reiner Gerlang, dass „kleinste unbedachte Fehler“ ausgenutzt würden, um die Arbeit der AgZ zu „demontieren“ und man ihn und seine Gruppe in die rechte Ecke drängen würde, obwohl dies nicht stimme. Das ist aber totaler Quatsch, denn nicht andere, sondern er und seine AgZ haben sich ganz und gar selbst dahin manövriert. Es ist blanker Hohn, dass Gerlang behauptet, man habe sich „von rechts gerichtete Gruppierungen und von verfassungsfeindliche Tendenzen distanziert“. Die Wahrheit ist, dass er Artikel von Michael Mannheimer und dem „Honigmann“ zitierte. Beide gehören dem islamfeindlichen reichsbürgerlichem Spektrum an und verbreiten rechtspopulistische Verschwörungstheorien. Deswegen geriet die AgZ auch in den Fokus der Gruppe „Brav im rechten Block“, welche rechtsradikale Tendenzen aufzeigt.

Als der ZETA-Verein im Februar 2014 den Zoophile Rights Day auf dem Potsdamer Platz in Berlin veranstaltete, organisierte die AgZ eine Gegendemonstation, an der auch rund zwei duzend besorgte Bürger rechtsradikale Personen und rechte Größen wie die NPD-Funktionäre Bastian Sommer und Safet Babic und der mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilte Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke teilnahmen. Gemeinsam wurden Parolen wie „Ihr seit Dreck“ und „Vergasen!“ gegröhlt. Eine Distanzierung gab es nie. Ganz im Gegenteil, so wird beispielsweise die verfassungsfeindliche Gesinnung von Basti Sommer immer wieder als harmlose Jugendsünde heruntergespielt [3].

Die gewaltverherrlichenden Äußerungen von Gerlangs Adlatus Jean-Pierre Hort, der auf seiner Facebookseite unverholen vom Tierschutz-Terrorismus (Zitat: „Gezielter Mord ist noch eine Ausnahme…„) schwadronierte, tun ihr übriges, um das Bild zu vervollständigen [4].

Es war also nur richtig und konsequent, dass die Veranstalter des Veganen Sommerfestes in Köln die AgZ ausluden. Bereits letzes Jahr fragten wir die dafür verantwortliche Frau Riedinger, was dieses Pack dort zu suchen hat. Zwar hat sie uns nicht direkt geantwortet, aber die Ausladung dieses Jahr ist eine klare Ansage.

Nun kann man fragen, was Gerlang und die AgZ erreicht haben? Im Prinzip nichts. Während andere Anti-Zoophilie-Organisationen darauf bedacht waren, eine Gesetzesänderung zu erreichen (und sich größtenteils inzwischen wieder wichtigeren Dingen witmen), beschränkte sich die AgZ schon während ihrer Zeit als „Initiative Boykott Zeta“ nur darauf, gegen einzelne Menschen zu hetzen, sie zu beleidigigen, verleumden und bloßzustellen. Dieses setzte sich auch auf ihren Demonstratiönchen fort, wo z.B. Kataloge mit den Steckbriefen bekannter Zoophiler herumgezeigt wurden [5].

Die Krönung an Hetze, Lügen und Verleumdungen waren die Aktionen gegen Menschen, die angeblich ein Tierbordell betreiben würden. Zusammen mit dem Hassprediger Carsten Thierfelder wurde ein Lügengebäude errichtet, mit dem Kriminalpolizei und eine Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen gebracht wurden, an dessen Ende sich zeigte, das alles, absolut alles, was behauptet wurde, erlogen und erfunden war. Die AgZ machte sich damit mitverantwortlich, dass unbescholtene Menschen eine Razzia über sich ergehen lassen mussten und im Nachgang vom „Pack“ bedrängt, bedroht und in ihrer Existenz gefährdet wurden.

Genauso menschenerachtend waren die Versuche von AgZ-Mitgliedern, kritische Stimmen von nichtzoophilen Personen mundtot zu machen. Sei es, dass ein Sexualtherapeut immer wieder mit verleumderischen Lügen überzogen wurde, oder auch eine Tierschützerin, die sich gegen die Methoden der AgZ gestellt hatte und daraufhin mit einer regelrechten Verleumdungskampagne angegriffen wurde und man auch nicht davor zurück schreckte, Behörden anzulügen.

Ist die Allianz ganz verschwunden oder werden sie wiederkommen? Viele von denen wohl nicht, denn die meisten, die in der Vergangenheit die AgZ verlassen haben, taten dies, weil sie merkten, wie dämlich sinnfrei die Aktionen waren. Bei anderen kann man sich ein wiederauftauchen durchaus vorstellen, denn sie haben keinen anderen Lebensinhalt als die Hetze, wie sie sie die letzten Jahre veranstaltet haben. Aber wenn, dann würden sie genauso unwichtig bleiben wie in der Vergangenheit. Eine kleine Gruppe in Facebook, die groß im pöbeln war und die vielleicht auch in Zukunft das eine oder andere Opfer ihrer Hetze bloßstellen und als großen Sieg verkaufen würde.

 

Einzelnachweise:
[1] Abschiedsposting der AgZ – Teil 1
[2] Abschiedsposting der AgZ – Teil 2
[3] Bastian Sommer’s Jugendsünden
[4] Zitat (Sreenshot) Jean-Pierre Hort
[5] Bild Gerlang zeigt Steckbriefe von Zoophilen

Warum Fencehopper ein No-Go sind

Der versuchte Totschlag im Juni an einem zoosexuellen Mann in Espenau, der rund zwei Monate davor auf frischer Tat in einem Pferdestall erwischt wurde, polarisiert auch innerhalb der zoophilen Community. Durchaus zu Recht haben sogenannte „Fencehopper“ keinen guten Ruf. Die meisten Zoophilen lehnen ein derartiges Vorgehen ab.

Unter Fencehopping versteht man das Betreten von fremden Grundstücken (Gärten, Koppeln, Weiden, Ställe, etc.) ohne Wissen und Zustimmung des Eigentümers in der Absicht, mit den dort befindlichen Tieren in Kontakt und ihnen (meistens) körperlich näher zu kommen.
Neben der Gefahr der sozialen Ächtung im persönlichen Umfeld ist Fenchopping eine Straftat, die zur Anzeige gebracht werden kann (Antragsdelikt) und somit für den Fencehopper rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Das widerrechtliche Betreten eines fremden Grundstücks kann nach §123 StGB als Hausfriedensbruch geahndet werden. Wenn Tiere zu schaden kommen, wird dieses gemäß §17 Tierschutzgesetz als Tierquälerei und ggfl. auch nach §303 StGB als Sachbeschädigung geahndet. Ausserdem sind zoosexuelle Akte seit Mitte 2013 durch den §3 Tierschutzgesetz verboten.

Den meisten Fencehoppern muss man unterstellen, dass sie es nur zur eigenen sexuellen Befriedigung tun. Zoophile, die sich auch emotional zu einem Tier in einem fremden Stall hingezogen fühlen, dürften eher die Ausnahme sein. Es ist allerdings auch so, dass es Zoophile gibt, die sich zu Pferden hingezogen fühlen, aber keine Möglichkeiten haben, ein eigenes Pferd zu halten. Unter diesen Zoo’s dürfte es einige geben, die schon mit dem Gedanken gespielt haben, fencehopping zu begehen. Zum Glück sind die meisten jedoch anständig genug, es bei dem Gedanken zu belassen.

Es sind auch immer wieder Vorfälle mit Fencehoppern, durch die das Thema Zoophilie negativ in die Öffentlichkeit dringt. Die Presse springt darauf an und wirft Fencehopper mit Pferderippern in einen Topf. Für Tierhalter ist es eine unerträgliche Situation, wenn jemand auf Weiden oder in Ställe eindringt. Man kann nicht wissen, ob jemand nur schmusen, kuscheln oder vielleicht auch Sex will oder ob es ein Sadist ist, der sein Verlangen nach Gewalt ausleben will.

Das Fazit kann daher nur sein, dass Fencehopping unter keinen Umständen gutzuheißen ist. Es gibt keine Gründe dafür, aber genügend, die dagegen sprechen. Zoophilen, die Fencehopping für eine tolerabele Alternative halten, weil man sich kein eigenes Tier halten kann, muss gesagt werden, dass man halt sein Leben so umstellen muss, dass es möglich wird. Jeder zoophile Tierhalter beweist, dass es möglich ist. Daher ist es nur eine Ausrede, wenn jemand sagt, es sei ihr/ihm nicht möglich. Man muss es nur wirklich wollen!

Und wie soll man nun über den zoosexuellen Mann, der bis heute im Koma liegt, denken? Nun, seine Taten als Fencehopper waren eindeutig falsch und er hätte zurecht von einem Richter verurteilt werden müssen. Man kann auch als Zoophiler Verständnis aufbringen, wenn einem Pferdehalter die Hand ausrutscht, wenn er so einen – wie in Grevesmühlen geschehen – auf frischer Tat erwischt. Im Fall von Espenau muss man jedoch differenzieren.

Wenn sich bewahrheitet, was aufgrund der Umstände wahrscheinlich ist, dann war er als Fencehopper ein Täter, der wegen seiner Neigung zum Opfer wurde. Es handelte sich dort eben nicht um eine Tat im Affekt von Pferdehaltern, sondern um eine in zeitlich großem Abstand stattgefundene Tat von Personen, die gezielt jemanden aufgrund der Neigung „kalt“ machen wollten. Im amerikanischen Rechtssystem gibt es dafür den in Deutschland nicht vorhandenen Straftatbestand des Hassverbrechens.

Die These, dass dem Mann nichts passiert wäre, wenn er nicht in einen fremden Stall eingedrungen wäre, ist nur die halbe Wahrheit und zu simpel gedacht, denn es wurden und werden auch andere Zoophile in Deutschland immer wieder an Leib und Leben bedroht. Man muss also davon ausgehen, dass diese Tat mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann begangen worden wäre, wenn in Espenau ein Zoophiler aus einem anderen Grund stadtbekannt wäre.

Randnotizen vom anderen Ufer

Nichts neues im Fall Espenau

Der Mann, der höchstwahrscheinlich Opfer von Zoophiliehassern wurde, liegt laut Auskunft der Polizei immer noch im Koma. Die Beamten gehen nicht mehr davon aus, dass er zum Tathergang Auskunft geben kann, da es immer unwahrscheinlicher wird, dass er aufwachen wird bzw. dass er – sollte er doch noch aufwachen – geistig nicht in der Lage sein wird, etwas dazu zu sagen. Weitere Ermittlungsansätze sind nicht vorhanden, da sich auch keine Zeugen gemeldet haben.

Es ist also zweifelhaft, dass die Tat jemals aufgeklärt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Wir sind uns sicher, einge Zoophiliegegner wird es freuen.

Freunde der AgZ

Wir erinnern uns: als der ZETA-Verein im Februar 2014 den Zoophiles Rights Day auf dem Potsdamer Platz in Berlin abhielt, kam es zu einer „Gegendemonstration“, organisiert von der „Allianz gegen Zoophilie (AgZ)“. Neben deren Anhängern nahmen auch Mitglieder der Tierschutzpartei, des Vereins PAWU und rechte Gesinnungsgenossen daran teil. Es wurden Sätze wie „Ihr seit Dreck“ und „Vergasen!“ skandiert und die Polizei nahm mehrere Personen fest, die der rechtsradikalen Szene zugerechnet werden. Ebenfalls nahm der Landesvorsitzende der Berliner NPD Sebastian Schmidtke daran teil.

Derzeit eskaliert die Situation im mittleren Osten immer weiter. Flüchtlinge ertrinken zu hunderten im Mittelmeer und Deutschland muss mit über 700.000 Flüchtlingen rechnen. Da ist Sebastian Schmitke voll in seinem Element. Auf Facebook und Twitter ätzt er gegen Menschen, die alles verloren haben und liefert damit die geistige Grundlage für Brandstifter.

Daher erinnern wir daran, dass sich weder AgZ noch PAWU bis heute von rechtsradikalen Teilnehmern wie Schmidtke distanziert haben.

Ein Möchtegern antwortet

Vor gut einem Monat veröffentlichte Ralf eine Kritik über das Buch „Oliver Hell – Abschuss“. Wie zu erwarten hat das Buch nicht gut abgeschnitten. Kurz darauf hat der Autor Michael Wagner auf seinem Blog dazu Stellung genommen.

Leider zeigt er dabei erneut, dass er nichts verstanden hat und eine Rechtschreibprüfung ist ihm immer noch fremd. Was können wir ihm da empfehlen? Weiter so, denn besser kann er sein Unvermögen nicht beweisen!

Was wäre wenn…

Ein ganz neutrales Thema ist die Frage, was passiert mit dem Haustier im Falle eines Notfalles. Gerade Pet-Cardbei Singlehaushalten ist diese Frage berechtigt. Wer durch Unfall oder Krankheit nicht nach Hause kommen kann, lässt unfreiwillig sein Tier hilflos ohne Nahrung und Wasser in der Wohnung zurück.

Dîe Lösung heisst „Pet-Card“, die alle wichtigen Informationen enthält, damit sich dem Haustier geholfen werden kann. Sie sollte zusammen mit dem Personalausweis in der Brieftasche sein, sodass Rettungskräfte oder Polizei diese findet. Dazu einfach die PDF ausdrucken, ausschneiden, ausfüllen und wenn möglich einlaminieren.

War es versuchter Totschlag?

Wir berichteten bereits vor einigen Tagen darüber, dass in Espenau ein Zoophiler, der im April auf frischer Tat in einem fremden Stall erwischt wurde, am 11. Juni nachts auf offener Straße fast totgeschlagen wurde. Das Opfer liegt seitdem im Koma, und Gerüchten zufolge soll der Mann bereits verstorben sein [2]. Es ist fraglich, ob er – sollte er überleben – jemals körperlich und  geistig genesen wird.

Auch hier noch einmal die Klarstellung, dass es nicht in Ordnung ist, fremde Ställe oder Weiden zu betreten. Dieses Verhalten wird von den allermeisten Zoophilen nicht toleriert.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen, des unveränderten Gesundheitszustandes und des Verletzungsbildes sind die Ermittlungen inzwischen im Dezernat für Kapitalverbrechen bei der Kripo in Kassel. Zwar wird die Möglichkeit eines Verkehrsunfalls nicht ausgeschlossen und es wird, wie es zu den Aufgaben der Polizei dazu gehört, auch in diese Richtung ermittelt, aber nach Aussage der Polizei in Espenau ist schon aufgrund der Tatortsituation und des Verletzungsbildes des Opfers die Wahrscheinlichkeit eher gering.

Es zeichnet sich also ab, dass es hier zu einem Fanal gegen Zoophile gekommen ist!

Man muss hier allerdings die Tat des Zoophilen, der er in einen fremden Stall eingedrungen ist, sich dort unberechtigt aufgehalten hat und sich unstreitbar falsch verhalten hat, von dem Anschlag auf ihn trennen. Denn es handelte sich nicht um eine Tat, die im Affekt bei dem Erwischen des Mannes auf frischer Tat erfolgte. Viel mehr handelte es sich um eine Tat von unbekannten Personen, die scheinbar nichts mit dem Pferdehof zu tun hatten, und das ganze ereignete sich Wochen, nachdem der Fencehopper erwischt und angezeigt worden war.

Es handelte sich dabei offenbar um ein geplantes und kaltblütig durchgeführtes Attentat!

Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass das Opfer nicht (fast) erschlagen wurde, weil es ein „Fencehopper“ war, sondern einfach nur, weil es sich bei ihm um einen bekannt gewordenen Zoophilen handelt. Es hätte also ebenso gut jeden Zoophilen treffen können, der aufgrund anderer Umstände öffentlich bekannt ist. So zum Beispiel die öffentlich auftretenden Personen des ZETA-Vereins oder Leute, die durch Diffamierungskampagnen von Tierschützern Zoophiliegegnern namentlich bekannt sind. Es ist sicherlich nur Zufall und womöglich auch einfach ein Unfall, aber erst gestern brannte auf dem Grundstück des Gründers des ZETA-Vereins die Werkstatt nieder.

Eine wichtige Frage, die bisher noch nicht offen gestellt wurde, ist die nach der Mitverantwortung der Presse. Sowohl die Ausgaben von lokalo24 als auch die „Hessisch/Niedersächische Allgemeine (HNA)“ haben den Fall um den Einbruch in den Stall reißerisch in mehreren Artikeln aufgegriffen. Dabei wurde nicht nur einseitig berichtet,  sondern es wurden entgegen jeder journalistischen Sorgfaltspflicht Gerüchte übernommen. So wurde berichtet, dass der Täter auch für einen anderen Einbruch verantwortlich sein soll, bei dem eine Stute ihr Fohlen verloren hat. Jedoch fußt dieses Gerücht nur auf den Behauptungen von Leuten aus dem Umkreis des betroffenen Pferdestalls und es konnte nicht verifiziert werden. Im Gegenteil, die Polizei selbst spricht davon, dass „aus den letzten fünf Jahren“ kein weiterer Fall bekannt sei [3].

Ebenso stellt sich die Frage, ob und in welcher Form die „betroffenen“ Personen des Pferdehofs in den Überfall verwickelt sind. Zwar sagen Heiko M. und Andrea K. übereinstimmend, dass sie damit nichts zu tun hätten und dass sie die Tat verurteilen. Dies können jedoch auch nur Floskeln sein. Tatsache ist, dass die Täter über Informationen über den Zoophilen verfügen mussten, die außer den Betroffenen des Pferdehofs und den Ermittlungsbehörden keiner kannte. Zudem ist bekannt, dass Heiko M. seit langem eine Whatsapp-Gruppe führt, in der sich ausgiebig über den „Pferdeschänder“ ausgetauscht wird. Es ist also nicht auszuschließen, dass M. und K. zwar nicht am eigentlichen Überfall beteiligt waren, aber den Tätern Informationen zukommen lassen hatten.

Quellen:
[1] Pressemitteilung der Polizei
[2] hna.de: Anschlag oder Unfall – keine neuen Hinweise…
[3] hna.de: Pferdeschänder in Espenau – Polizei vernimmt weitere Zeugen

 

Randnotizen vom anderen Ufer

Vergebene Müh‘

Nachdem vor gut zwei Jahren im Tierschutzgesetz ein Paragraph in Kraft trat, mit dem zoophile Kontakte verboten wurden, haben sich die meisten „Tierschützer“ von dem Thema abgewandt und beschäftigen sich wieder echten Tierschutzthemen.

agz_justizministerNicht so einige Fanatiker, die immer noch in ihren Grüppchen auf Facebook Gift und Galle gegen Zoophile spucken. Denen kann die Verfolgung nicht weit genug gehen. So forderten sie schon mal eine Art Tierficker-Schufa und wollen, dass ein Zoophilieverbot zurück ins Strafgesetzbuch kommt.

Offenbar meinen sie es damit so ernst, dass sie sich mit diesem Anliegen an das Bundesjustizministerium gewandt haben. Dessen Antwort war eindeutig: „Es gibt keine Veranlassung, eine solche Änderung in den Gesetzen vorzunehmen.“.

Demonstratiönchen in Linz

Es ist Sommer, das Wetter schön, da kommen die Facebookhelden der „Allianz gegen Zoophilie“ heraus und veranstalten wieder das eine oder andere Demonstratiönchen. Oder wie auch immer man so eine Veranstaltung nennen mag, die aus 5-10 Personen, einem Gartenpavillion aus dem Baumarkt und zwei Klapptischen mit Flyern besteht.

Eine der „Demonstranten“, Elke Cremer, hat es nicht sein lassen können, einen jungen Waschbär, den sie derzeit aufzieht, mitzunehmen. Waschbären sind Wildtiere, auch wenn sie von Hand aufgezogen werden. Ob dem Tierchen der Stress der Veranstaltung mit fremden Menschen, Geräuschen und Gerüchen toll fand? Dazu Temperaturen von fast 30° auf einem gepflasterten Platz. Das so etwas ausgrechnet von Leuten, die auch gegen Wildtiere in Zirkussen protestieren, geduldet wird, ist erstaunlich. Das nennen wir doch mal wahre Tierliebe!

Erosionen im Feld der Gegner

Nun jammern die Hetzer über Menschen, die vernünftig werden, weil sie merken wie sinnfrei und dämlich die Aktionen sind und in logischer Konsequenz die Gruppe verlassen.

agz_reinerle_jammert_2„Jemand die unsere AgZ-Gruppe verlassen hat schrieb mir das sie in der AgZ keinen Sinn und kein Vorankommen sieht…..“

Da wird natürlich noch mal nachgetreten: „Das muss ich mir von jemanden nicht sagen die noch agz_reinerle_jammert_1nie auf eine VA von AgZ war und meint wenn sie einen Rat bzw Tipp braucht, dann müssen wir sofort springen. […] Ich werde […] mich von profilierende Selbstdarsteller fern halten…“

Leider kennen wir ihn zu gut um zu wissen, das er und seine Mitstreiter nicht im geringsten Nachvollziehen können, warum die ausgetretene Person gegangen ist. Und auch sein Versprechen „Werde demnächst nicht mehr auf FB präsent sein…“ ist wie immer nur lauwarme Luft.

Die Gewaltfantasien von Jean Pierre Hort

Schon etwas älter sind der Screenshot mit Aussagen, die einer der Mitglieder der „Allianz gegen Zoophilie“ tätigte.

jph_1So schrieb er: „Gezielter Mord ist noch eine Ausnahme, aber Brandstiftungen, Bombenanschläge, Überfälle, Einbrüche und Vandalismus gehören fast schon zum Alltag. […] Meine Damen und Herren, es grüßt der Terror.“

So weit, so schlimm, aber seine Gewaltfantasien sind nichts neues. Allerdings erscheinen seine Aussagen in einem ganz neuen Licht, nachdem vor knapp zwei Wochen in Espenau ein Zoophiler fast totgeschlagen wurde. Zwar ist es wohl weit hergeholt, ihn mit den Taten direkt in Verbindung zu bringen, aber andererseits sagt man ja auch, das sind die „Geister, die man rief“. Es düfte jedenfalls sicher sein, dass Herr Hort das Attentat nicht verurteilt und höchstwahrscheinlich sogar klasse findet.

Selbstjustiz

In gewissen Kreisen tobt mal wieder der Mob aufgrund von Personen, die in Ställe eingedrungen sind und sexuelle Handlungen mit Pferden vorgenommen haben.

Zum einen ging es um einen Fall aus Espenau, wo ein Täter wohl der örtlichen Bevölkerung bekannt ist (fragt sich natürlich, wie das bekannt wurde) und des Nachts zusammen geschlagen wurde. Da die Polizei von einer gefährlichen Körperverletzung berichtet, bedeutet dies, dass eine Waffe benutzt, die Tat womöglich gemeinschaftlich begangen und eine Lebensgefährung in Kauf genommen wurde. Die berichteten Verletzungen im Bereich von Gesicht, Hinterkopf und Stirn und da das Opfer im Koma liegt, deutet alles darauf hin, dass das Ziel der Täter die Schädigung des Gehirns war. Laut einiger Medienberichte ermittelt die Polizei inzwischen wegen versuchtem Totschlag.

In einem anderen Fall in Grevesmühlen wurde ein Mann von den Pferdehaltern und Stalleigentümern auf frischer Tat erwischt. Dabei eskalierte Situation und in der Folge kam es zu Beleidigungen und zu Körperverletzungen gegen den Mann.

Klarstellung: es gibt eine eindeutige Meinung, was Fencehopping (betreten fremder Weiden) als auch das Eindringen in fremde Ställe angeht. Kein Zoophiler möchte, das ein Unbekannter mit seinem Tier „rummacht“. Das gleiche steht auch jedem nichtzoophilen Tierhalter zu. So wie ich auch tolerieren die allermeisten Zoophilen derartiges Verhalten nicht.

Zudem stellt es in den meisten Fällen auch den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs und/oder Einbruchs dar. Wenn dabei Tiere sogar gequält oder verletzt werden, macht sich der Täter zudem der Tierquälerei strafbar. Von Zoophiliegegnern wird oft unterstellt, sexuell motivierte Tierquälerei wäre nur eine Ordnungswidrigkeit. Dies stimmt jedoch nicht. Damit versucht man nur, die Gesetzgebung zu verdrehen und zu suggerieren, die rechtliche Handhabe gegen Zoosadisten sei zu harmlos.

Man hat das Recht, jemanden, den man bei einer Straftat erwischt, bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten (§127 Abs. 1 StPO „Vorläufige Festahme durch Jedermann“). Aber: stellt sich heraus, das keine Straftat begangen wurde, wird rückwirkend eine Freiheitsberaubung daraus. Das sollte man bedenken, bevor man sich zum Sheriff aufspielt. Niemandem ist es jedoch erlaubt, das Recht in die eigene Hand zu nehmen und den so festgenommenen zu beleidigen, zu demütigen oder Schmerzen und Verletzungen zuzufügen. Wer so etwas macht, muss sich nicht wundern, wenn sich Recht gegen ihn wendet, es zu einem Strafverfahren kommt und der so gepeinigte Zivilklage erheben kann.

Wie eingangs geschrieben, gibt es gewisse Kreise, in denen seit Jahren ein zoophilenfeindlicher Mob tobt und sich in Hass- und Gewaltfantasien ergeht. So verwundert es auch nicht, das auch zu diesen Fällen unverhohlene Meinungen zu lesen sind, die Sympathie mit den Rechtsbrüchen zeigen. Nicht wenige drehen dabei so frei, dass sie unverholen sagen, man würde es nicht bei ein paar Schlägen belassen, wenn man selbst „so einen“ erwischen würde. Mit weniger als Totschlag will es so manch einer nicht belassen. Auch die süffisante Äußerung „ob sich Zeugen melden werden, mag ich zu bezweifeln“ zeigt, wessen geistes Kind der Schreiber ist!

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Wer nun einwendet, es handelt sich bei solchen Äusserungen nur um das strunzdumme Geschwurbel in Facebook, dem muss man entgegen halten, dass es immer wieder zu einem Überschwappen ins reale Leben gibt. Legendär ist der Fall aus Emden, wo ein in Facebook aufgebrachter Mob wie im Wilden Westen vor einer Polizeistation tobte und die Herausgabe eines vermeintlichen Täters forderte.

Beleidigungen und Drohungen gegen Zoophile, Hakenkreuze an Hauswänden und monatelange Kampagnen mit dem Ziel, Menschen komplett zu zerstören, gab es mehr als ein mal. Man muss leider nicht mehr Fragen, wie lange es noch dauert, bist die ersten den nächsten Schritt wagen und es russischen Schwulenhassern gleich tun. In Espenau war es bereits so!

Man kann davon ausgehen, dass das Opfer, das seit Tagen im Koma liegt, höchstwahrscheinlich bleibende Schäden davon getragen hat und kein normales Leben mehr führen kann. Und ich bin mir sicher, dass es genügend Zoophiliegegner gibt, die dieses auch noch bejubeln werden.

Die Lüge über Tierbordelle

Es wird wohl so sein, dass der dänische Gesetzgeber in Kürze ein Verbot zoosexueller Kontakte verabschiedet. Damit beugt sich Dänemark einer seit längerem andauernden Propagandaschlacht von Tierschützern und Tierrechtsorganisationen wie PETA, aber auch rechtspopulistischen Organisationen, die schamlos logen, als sie dieses Land in Presse und Medien als Magnet für Tiersextouristen hinstellten, die in Heerscharen das Land okkupieren, um sich in wer weiß wie vielen Tiersexbordellen zu vergnügen. Weiteres dazu berichtet der ZETA-Verein.

Man muss es wirklich in aller Deutlichkeit sagen: es ist komplett erfunden und erlogen. Als vor mehr als drei Jahren die Diskussion um ein Zoophilieverbot im politischen Berlin aufkam, wurde auch über Deutschland ein Bild gezeichnet, als wenn das Land ein zoosexuelles Sodom und Gomorrah wäre. Und genauso wie in Deutschland ist auch in Dänemark kein einziges Tiersexbordell oder auch nur eine annähernd ähnliche Form von organisiertem oder kommerziellem Missbrauch von Tieren bekannt! Alle Untersuchungen, Nachforschungen und Ermittlungen liefen in diese wie auch anderen Ländern ins Leere.

Eine Anfrage von britischen Zoophilen bei der dänischen Botschaft in London ergab im Juni letzten Jahres eine eindeutige Antwort:

Denmark_in_UK_twitter_zoophilie„Danish legislation includes provisions that protect animals from sexual abuse as well as other forms of abuse. The Danish Police and the Danish Association of Vets have no knowledge of cases regarding sexual abuse of animals in a commercial or organized way.“

„Die dänische Gesetzgebung enthält Bestimmungen, um Tiere vor sexuellem Missbrauch und anderen Formen des Missbrauchs zu schützen. Die dänische Polizei und der dänische Verband der Tierärzte haben keine Kenntnisse von Fällen über den sexuellen Missbrauch von Tieren in kommerzieller oder organisierter Art und Weise.“

Die Aussage ist eindeutig. Die (zum Zeitpunkt des Statements) aktuellen Gesetze reichen aus, um sexuellen Missbrauch und Tierquälerei zu ahnden. Dies stimmt auch mit den Ergebnissen überein, zu denen der Dänische Ethikrat bereit 2006 kam. Ebenso klar ist die Aussage, dass weder den dänischen Behörden noch dem dänischen Verband der Tierärzte etwas von dem bekannt ist, was an Unwahrheiten verbreitet wurde und wird.

Zu der nahezu gleichen Feststellung kam auch der Rechtsexperte Dr. Thorsten Gerdes im September 2012 im Fachausschuss des Bundestages bei den Beratungen über ein neues Tierschutzgesetz in Deutschland, mit dem ein Zoophilieverbot eingeführt wurde.

Da kann ein Dr. Haferbeck von PETA noch so oft in die Kameras sagen, er wisse von Tierbordellen in Dänemark. Wahr ist nur, dass weder er noch sonst jemand jemals die Behauptungen mit Fakten und Beweisen untermauert hat. Es bleiben nur Vermutungen und Fantasien, die er als unumstößliche Wahrheit verbreitet und dabei den Ruf und die Größe von PETA missbraucht, um diesen Behauptungen Kraft zu geben.

Das gleiche hat er vor drei Jahren auch über Deutschland dargestellt. Auch da behauptete er wie andere auch, er wisse von der Existenz von Tierbordellen. Auch da ist er die Beweise schuldig geblieben. Schlimmer noch, kurz nachdem das Gesetz im deutschen Bundestag beschlossen war, gab er in einem Interview für das Blog „Doggennetz“ zu, dass er eigentlich gar nichts wusste und alles nur als „konkrete Vermutungen“ relativierte. Die Hinweise auf „solche Einrichtungen“, von denen er in diesem Interview schwurbelte, sind ziemlich eindeutig die Machenschaften einer Betrügerbande. Auch gab er zu, dass Kriminalbehörden, die er mit Anzeigen und Hinweisen darauf angesetzt hatte, keinerlei konkrete Hinweise auf auch nur ein Tierbordell finden konnten.

Bleibt wieder mal das bittere Geschmäckle festzustellen, dass mit Lügen Politik gemacht und Minderheiten diskriminiert werden. Eine sachliche Diskussion wird von Entscheidungsträgern weder gesucht noch ist sie gewollt, ebenso wenig ist der Wille da, Behauptungen zu hinterfragen und Fakten einzufordern.

Sind „Anti’s“ doof?

Hoch schlagen die Wellen wegen eines „Kuhstechers“, der sein Unwesen in Aubing bei München trieb. Mehrere Kühe wurden verletzt, drei mussten anschließend getötet werden. Ein klassischer Fall von sadistischer Tierquälerei.

In der Abendzeitung wird dazu der Psychotherapeut Dr. Lüdke befragt. Korrekt beantwortet er die Fragen und beschreibt das Bild eines Sadisten. An keiner Stelle fällt das Wort Zoophilie oder spricht er von einer zoophilen Tat. Würde er zu einem Frauenvergewaltiger befragt werden, wären seine Antworten wohl sehr ähnlich ausgefallen. Selbst PETA, sonst auch nicht gerade für ihre Sachlichkeit zu diesem Thema bekannt, stellt korrekt fest, dass es sich um sadistische Taten handelt, die nach §17 TschG bestraft werden. Das der Täter bei seinen Taten womöglich auch sexuell erregt war, lässt keine Rückschlüsse darauf zu, ob er zoophil veranlagt ist. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sogar eher gering sein.

Zoophiliegegner spekulieren auf ihrer Facebookseite, ob Zoophile dieses Interview auch gelesen haben. Ja, haben wir! Wir wissen den Inhalt sogar zu verstehen.

Damit kommen wir zurück auf die Frage in der Überschrift: Sind „Anti’s“[1] doof? Nein, nicht wirklich, auch wenn ich aus vielen Gesprächen mit denen weiß, dass man diesen Eindruck bekommen kann. Die korrekte Antwort ist eher, dass sie verschlagen sind. Sie benutzen wider besseren Wissens die Taten von sadistischen Tierquälern, um Zoophile damit in Verbindung zu bringen. Das geht so weit, dass sie ihre eigenen Anhänger glauben lassen, Zoophilie und Zoosadismus seien das gleiche und alle zoophilen Menschen somit Zoosadisten.

Das ist jedoch so, als wenn man von Frauenvergewaltigern schließen würde, alle Heterosexuellen seien Vergewaltiger. Diesen Vergleich wiederrum verstehen die Anti’s nicht. Sie sind halt doch irgendwie doof.

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[1] Mit „Anti’s“ sind Zoophiliegegner gemeint, die sich vor allem auf Facebook austoben.

Randnotizen vom anderen Ufer

Mit dem Titel „Randnotizen vom anderen Ufer“ werden wir hier in unregelmäßigen Abständen von rechtspopulistischen Vorkommnissen aus dem Bereich der Zoophiliegegner berichten. Tut das not? Ja, denn leider muss man denen immer wieder die Maske ihres Gutmenschentums abreißen, um zu zeigen, welchen „Neigungen“ man in diesen Kreisen nachgeht.

Rechter Verlinker

gerlang_link_blu-news

Tweet von R. Gerlang, die Adresse http://t.co/OzFdraJvoN ist eine Weiterleitung nach blu-news.de

Der Leiter der Allianz gegen Zoophilie (AgZ) Reiner Gerlang hat Twitter als Medium für sein „Geschnatter“ entdeckt. Er verlinkt auffällig oft auf Artikel der Tierrechtsorganisation PETA. Was er wohl dazu sagt, dass PETA in den USA Tierheime betreibt, die man eher mit dem Begriff „Tötungsstation“ beschreiben kann?

Auffällig auch, dass er – nicht zum ersten Mal – auf einen rechtspopulistischen Blog verlinkt. Dies mal verlinkt er auf einen Artikel des Blogs „blu-News“. blu-News ist nichts anderes als eine Absplitterung von PI-News und ist ebenso rechtspopulistisch und islamfeindlich. Selbstverständlich werden Gerlang und seine Kameraden wieder jede Rechtslastigkeit leugnen.

Geklaute Zugriffszahlen

Wenn man sich den Besucherzähler auf animal-pi.de ansieht, kommt man ins staunen. 835.393 Zugriffe nur aus Deutschland. Donnerwetter! Von solchen Zahlen träumt so manche große Tageszeitung. Wenn es denn stimmen würde. Fragt man den Dienst Alexa, eine Seite, die sich mit Besucherzahlen auf Webseiten beschäftigt, so stellt man fest, dass animal-pi im World Ranging auf Platz 12.059.178 steht. Zum Vergleich, der Vorgänger dieser Seite zoophiler-tierschutz.info steht auf Platz 6.854.341, also rund 5,2 Millionen Ränge höher. Wenn also der Zähler auf animal-pi stimmen würde, hätte der zoophile Tierschutzblog rund 1,5 Millionen deutsche Besucher. Bei aller Ehre, aber das hieße, unsere alte Seite hätte das Niveau eines Leitmediums.

Es fällt aber noch etwas anderes ins Auge. Der Zähler auf animal-pi ist offenbar geklaut. Der Besucherzähler ist vom Dienst flagcounter. Wenn man sich die Verlinkung ansieht, stellt man fest, dass es sich um das Konto IyGU bei flagcounter handelt. Und dies ist das Konto der Webseite sommers-sonntag.de. Wenig überraschend ist es, dass die Seite ist stramm rechts ist und in den Dunstkreis der Verschwörungstheoretiker gehört, die uns erzählen wollen, die Bundesrepublik gäbe es gar nicht.

Es ist für jeden recht einfach festzustellen, das es sich im das gleiche Konto bei flagcounter handelt. Streicht man mit der Maus über den Zähler, zeigen die meisten Webbrowser unten links die URL http://info.flagcounter.com/IyGU an. Lässt man sich vom Browser die Grafikinfo anzeigen, wird einem die Adresse angezeigt, wo sich der Zähler die Daten her holt: http://s07.flagcounter.com/count/IyGU/

Stellt sich jetzt die Frage, wie wichtig ist es nun zu erfahren, wieviele Besucher animal-pi wirklich hat. Mit Sicherheit deutlich viel viel weniger als das Youtube-Video von den Prinzen „Alles nur geklaut„.